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Besuchsbericht Gasthof Karlsteg // Ginzling vom 16.07.2014

Bei meiner Anfahrt machte ich mir Gedanken, wie ich den meinen diesjährigen Besuchsbericht verfassen werde, wo doch in den letzten Jahren die kulinarischen Leistungen von Familie Moser so überzeugend waren.

Zur jährlichen Kontrolle der Lebens-Mittel im Auftrag der Agrar Markt Austria (AMA) habe ich mich angemeldet. Die Lagerhaltung, die Bevorratung und die Zubereitung sind schlichtweg „topp“. Mit einem Blick kann ich erkennen, dass hier Profis am Werk sind. Im Kühlraum gibt es ein junges Reh von der umliegenden Jagd, ein BIO Kalb vom Lengauhof und frische Forellen aus dem Zillertal. Dass ausschließlich beste und tadellos heimische Ware von ausgezeichneter Qualität verarbeitet werden versteht sich beim Chef des Hauses, Herrn Josef Moser wie von selbst. Ich schätze ihn sehr, ist er doch ein hervorragender Berufsmann, der den Gasthof zu einem Leitbetrieb der Region gemacht hat.

Nach abgeschlossener Kontrolle und erfolgter Pflicht konsultierte ich kurz die Speisenkarte. Dannach ersuchte ich Josef mir etwas zuzubereiten. Ich esse gerne (und vor allem gut) und so fühle ich mich bei Familie Moser stets bestens „aufgehoben“. – Und so ist es dann auch:

Der Ziegenkäse wurde in der „Kürbispanier“ gebraten und mit perfekt marinierten Blattsalaten gereicht. Auf einem attraktiven, bunten Glasteller gab es kleine Stücke vom vorzüglich mundenden Ziegenkäse (nein, nicht intensiv nach „Ziege“ schmeckend, sondern mit einem wirklich dezenten Geschmack). Feine Scheiben von der Tomate und Radieschen rundete diesen Speisenauftakt hervorragend ab.

Als Hauptgericht bereitete mir Josef eine Köstlichkeit der Sonderklasse zu. Im Butterschmalz gebratenes Kalbsbries. Ich kann mich gar nicht mehr erinnern, wann ich das letzte Mal diese „Wachstumsdrüse/Milchdrüse“ des Kalbes genossen habe. Es liegt sicherlich schon Jahrzehnte zurück. Man bekommt dieses Gericht nur noch ganz selten. Sautierte Pfifferlinge, feine Stäbchen von der Karotte und gelben Rübe, Romanesco mit Butterbrösel und ein herrliches Kartoffelpüree perfektionierten dieses ausgezeichnete Gericht. Ein leicht gebundener und wohlschmeckender Natursaft rundete diese herrliche Speise angenehm ab. – NEIN! – ich verwende keine „Superlativen“ – Aber es muss gesagt, bzw. geschrieben sein. Ausgezeichnet, genial, großartig, so kann ich die Küchenqualität von Herrn Josef Moser beschreiben. Das ist Kochkunst auf allerbestem Niveau.

Dass alles wohlgeordnet, blitzsauber und hygienisch tadellos ist, brauche ich nicht extra zu erwähnen. Die Chefin des Hauses, Frau Gertraud Moser kümmert sich ohnehin vorbildlich um ihre (Stamm) Gäste. Ihr wünsche ich baldige und vollständige Genesung, der gesamten Familie im Sinne eines Spruches auf einem Zierkissen in der hübschen Stube, eine prosperierende Zukunft:

„Sei immer glücklich, nie besorgt, das Leben ist ja nur geborgt“. Schon heute freue ich mich auf meinen nächsten Besuch bei Familie Moser in ihrem ausgezeichneten Gasthof Karlsteg. Und da mache ich mir Gedanken über genügend „Stoff“ um zu schreiben??

16. Juli 2014

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