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Besuchsbericht Gasthof Goldene Rose // Lechaschau vom 27.06.2014

Alle Jahre wieder freue ich mich auf meinen jährlichen Besuch bei Herrn Hannes Klotz in seinem Hotel-Gasthof Goldene Rose. Der Neu- bzw. Anbau des neuen Hotels ist abgeschlossen, die Symbiose zwischen Tradition und Moderne ist mehr als gelungen. Das Café Baccara ist wirklich hübsch geworden, ebenso die Lounge.

Aber nicht nur die „hardware“ ist beeindruckend, sondern auch die „software“ ist nach wie vor ein Erlebnis. – Darunter verstehe ich die Kulinarik ebenso wie die Service- und Dienstleistung. Ich bin ein überzeugter „Traditionalist“ und mag eben den Flair und die Atmosphäre eines gut geführten Tiroler Wirtshauses. Und die „Goldene Rose“ ist eben ein ausgezeichnetes Tiroler Wirtshaus.

Während der Zeit meines Aufenthaltes waren zahlreiche (einheimische) – (Stamm) Gäste anwesend. Umsorgt von Frau Melitta Bereuter ebenso wie Frau Gerlinde Braun und andere „dienstbaren Geister“. Herr Klotz ist für mich ohnehin der Gastgeber „par excellence“, nun aber zur Qualität aus der Küche.

Hannes persönlich reichte mir einen „Gruß aus der Küche“. Es handelt sich um feine Würfel vom gekochten Rindfleisch, sauer mariniert, mit Scheiben vom Essiggurkerl und Mais verfeinert. An diesem warmen Sommerabend ist das der perfekte Speisenauftakt.

Der Chef des Hauses empfiehlt mir die Bergkäsesuppe. Ich erbitte mir eine kleine Portion, sozusagen einen „Koster“. Mit geschmackvoll, sämig und von tadelloser Konsistenz kann dieses Suppe beschrieben werden. Reichlich frischer Schnittlauch rundet diese Suppe angenehm ab.

Als Hauptgericht gibt es frische Pfifferlinge in der Rahmsauce, einen flaumigen und geschmackvollen Semmelknödel sowie frittierte Scheiben vom Bauchspeck. Jeweils ein Bündchen von der Kräuselpetersilie, vom Thymian und Feldsalat dienen als Garnitur. Auch dieses Gericht verdient das „Prädikat“ ausgezeichnet.

Hannes lässt es sich nicht nehmen, mir ein Gläschen vom ausgezeichneten Aperitif zu kredenzen ebenso wie ein Gläschen vom weißen Zweigelt aus dem Weinviertel. Zwei Tabus habe ich wegen Hannes gebrochen, aber mit dieser „Schuld“ muss der Chef des Hauses nunmehr leben:

1. Normalerweise esse ich am Abend nichts oder nur sehr wenig und
2. Trinke ich im Dienst keinen Alkohol (aber davon habe ich früher schon berichtet)

Beide Vorsätze habe ich somit bei Frau Melitta Bereuter und Herrn Hannes Klotz gebrochen. Im Laufe der Jahre habe ich Hannes immer mehr zu schätzen und zu verstehen gelernt. Er ist ein Vollblut Gastronom und Hotelier… Es war wieder sehr angenehm im Hotel Gasthof Goldene Rose in Lechaschau.

Freitag, 27. Juni 2014

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