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Besuchsbericht Wirtshaus am See // Pertisau vom 19.07.2014

Seit nunmehr 9 Jahren besuche ich die Familie Entner in ihrem Wirtshaus am See in Pertisau. Noch nie habe ich so viele Menschen im Achensee schwimmen gesehen. Bei Kaiserwetter und Temperaturen von über 30 °C ist sicherlich auch das Wasser sehr angenehm. Es ist viel Bewegung am und rund um den See. Mit dem heutigen Tag hat die Sommersaison mit „voller Wucht“ eingesetzt.

Auf der Terrasse des Wirtshauses nehme ich Platz. Am späten Nachmittag sind zahlreiche Gäste anwesend und erfreuen sich, so wie ich, am angenehm kühlen Platz. Rasch werde ich von Frau Sonja entdeckt und sie fragt mich nach meinen Wünschen. Ich erbitte die Speisenkarte und bin positiv überrascht, dass selbst am Nachmittag aus dem gesamten Speisenangebot gewählt werden kann.

Rasch entscheide ich mich für den Alt Wiener Zwiebelrostbraten mit Röstkartoffeln und Speckbohnenröllchen. Nach einer angemessen kurzen Wartezeit serviert mir die freundliche und umsichtige Frau Sonja ein tadelloses Rindfleischgericht.

Das Fleisch ist saftig und zart, die leicht gebundene Sauce ist wohlschmeckend. Reichlich hausgemachte Röstzwiebeln befinden sich ebenso auf dem Teller wie drei Röllchen von den Bohnen, welche in Scheiben vom Bauchspeck eingewickelt sind. Die Röstkartoffeln werden à part gereicht und harmonieren naturgemäß sehr gut zum Fleischgericht.

Als Garnitur gibt es ein Fächergurkerl, eine Pfefferoni sowie das obligatorische „Mascherl“. Es handelt sich um eine Tomatenspalte sowie um ein Blatt vom Kopfsalat. Beide sind nicht mariniert, dafür „dümpeln“ sie in der warmen Sauce (so wie vor 40 Jahren). Diese Garnitur ist offensichtlich nicht „auszurotten“ und hat bereits Generationen von Köchen überlebt. Schade um das Material, denn erfahrungsgemäß landet diese Garnitur ohnehin in der Biomüll-Tonne. Diese wiederum ist die teuerste Tonne im Haus! – Einfach weglassen, niemanden wird es auffallen, wenn sie fehlt.

Die Qualität der Küche ist gut, die Service- und Dienstleistung von Frau Sonja ist es ebenfalls. Sie ist freundlich, umsichtig und höflich. „passt ois bei ihnen ?“ – fragt sie mich. Ich sage: „Danke!“

Ein kurzer Rundgang durch die Stuben und in die WC Anlagen bezeugen mir, dass im Tiroler Wirtshaus am See alles in Ordnung ist. So mache ich mich auf den Weg ins noch heißere Inntal und freue mich, dass der Sommer seine Einkehr vollzogen hat.

Samstag, 19. Juli 2014

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