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Besuchsbericht Alpengasthof Gruberhof // Söll vom 14.05.2014

Am Vormittag erreicht mich der Telefonanruf von Frau Stefanie, der Tochter des Hauses. Sie sagt mir, dass es wird schwierig sein wird, mit meinem Auto zum Alpengasthof zu kommen, denn es liegt ungewöhnlich viel Schnee!! Ich hatte in Innsbruck zu tun und so haben wir vereinbart, wieder in zwei Stunden zu telefonieren um die Lage abzuklären. Die „Eisheiligen“ machen ihrem Namen alle Ehre und die Straßen in Höhenlagen teils unpassierbar .Der Bauer und Chef des Hauses hat inzwischen seinen Traktor gestartet und die Straße geräumt. Daher ist meine Auf bzw. Anfahrt ohne Schwierigkeiten möglich. Zur Mittagszeit komme ich im Alpengasthof an und erfreue mich an der tadellosen Ordnung und den bestens vorbereiteten und arrangierten Stuben.

Der Kachelofen ist eingeheizt (bei diesen Temperaturen ist das sehr angenehm). Mein Tisch/Platz ist reserviert und eingedeckt. Zur jährlichen Kontrolle der Lebens-Mittel habe ich mich angemeldet, daher mache ich mit der freundlichen (und hübschen) Tochter des Hauses Stefanie einen Rund bzw. Kontrollgang durch die Lager- und Kühlräume. Dem Alpengasthof ist eine Landwirtschaft angeschlossen und so bereitet mir meine Kontrolle richtig Freude. Nur wirklich vorzügliche Rohstoffe werden verarbeitet, das Resultat findet sich später auf den Tellern der Gäste wieder. – So wie in meinem Fall.

Von Peter, dem Juniorchef des Hauses (er ist inzwischen wieder im Service tätig) werde ich freundlichst bedient und beraten. Er ist ein bestens ausgebildet junger Mann und macht seine Sache ganz ausgezeichnet. Rasch entscheide ich mich wie folgt:

Kräftige Rindssuppe mit Grießnockerl. Ich habe den Suppentopf in der Küche kochen gesehen. In einer Löwenmaultasse reicht mir Peter eine heiße, kräftige und geschmackvolle Suppe. Knochen, Fleisch und reichlich Wurzelgemüse haben diese zu einer Ausgezeichneten gemacht. Das flaumige Grießnockerl sowie reichlich feine Streifen von Karotten, Lauch und Blattpetersilie runden diese herrliche Suppe perfekt ab.

Familie Eisenmann nimmt an der Aktion – Kalbli Wochen (vom 9. Mai bis 9. Juni 2014) der AMA Marketing Tirol teil. Daher nehme ich die Empfehlung von Peter gerne an. Gebratenes Kalbsrückensteak – arrangiert mit feinster Butterschaumsauce, Gemüse und knusprigen Brotrösti. Diese Komposition interessiert mich und ich bin neugierig. Ohne Wenn und Aber darf ich behaupten, dass ich eine derartige Fleischqualität kaum jemals bekommen habe. Seit vielen Jahren frequentierte ich die „besten Restaurants“ aber die beiden Schnitten vom Rückensteak waren von herausragender Qualität. Saftig, zart, von feinstem Geschmack und „butterweich“ war das Fleisch.


Dazu gab es hervorragendes Gemüse und Sättigungsbeilagen. Sowohl die Zubereitung wie auch die Anrichteweise verdienen ein „ausgezeichnet“. – Besser kann man dieses Gericht nicht zubereiten. Die Chefin des Hauses, Frau Kornelia (Conny) und die Tochter Stefanie beglückwünschte ich zu dieser hervorragenden Qualität des Gerichtes. Und erstaunenswerter Weise war ich vom Essen noch nicht „übervoll“.

Somit nahm ich mit das Dessertangebot von Peter gerne an. Es gab noch ein ausgezeichnetes Erdbeerparfait mit grünem Pfeffer und Baumkuchen. Dies war ein krönender Abschluss von einem ausgezeichneten Mittagsessen.

Abschließend darf ich festhalten: Die Familie Eisenmann hat in den letzten Jahren einen unglaublichen Qualitätssprung gemacht. Sowohl die Verbesserung der sogenannten „hardware“ als auch die gastronomischen Leistungen sind beeindruckend.

Den Alpengasthof Gruberhof der Familie Eisenmann kann ich vorbehaltslos als ein ausgezeichnetes Tiroler Wirtshaus empfehlen. – BRAVO an die gesamte Familie!

Besonders hat mir noch gefallen:

- Der Gruß aus der Küche. Ein Gedeck von Roggen- und Kürbiskernbrot mit Bärlauch-Topfenmousse

- Die allgegenwärtige Sauberkeit und Ordnung

- Das ausgezeichnete Verhältnis von Preis zu Leistung

- Der unermüdliche Einsatz der gesamten Familie

- Das hervorragende Rind- Kalb- und Lammfleisch vom eigenen Bauernhof

- Das stete Bemühen der Familie zum Thema „Qualität“ - in allen Facetten

- Und vieles mehr


Mittwoch, 14. Mai 2014
Ernst Schmiedhuber

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