Besuchsbericht Gasthof Lamm // Matrei a. B. vom 06.05.2014

Zur jährlichen Überprüfung vom AMA Gastrosiegel habe ich mich angemeldet. In meiner Doppelfunktion als Berater der Tiroler Wirtshauskultur einerseits und als Kontrollorgan vom AMA Gastrosystem andererseits habe ich die Pflicht, die Produktionsräume sowie Lager- und Kühlräume zu überprüfen. Es geht darum, dem Gast die Sicherheit und die Gewissheit zu geben, dass die Herkunftsangaben der Lebens-Mittel in der Speisenkarte den Tatsachen entsprechen. – Kurz und bündig: „wo Österreich drauf steht muss auch Österreich drin sein“. – Das garantiert eben die Zertifizierung durch die Agrarmarkt Austria.

Mit dem Chef des Hauses, Herrn Martin Henökl sichte ich jene Lebensmitteln, welche aus garantiert Österreichischer Herkunft stammen. Wir „besuchen“ die Küche, die Produktionsräume ebenso wie die Lager. Alles hat seine Ordnung und ist tadellos sauber eingelagert. Martin achtet auf den Einkauf von qualitativ hochwertigen Produkten. Und dies kommt natürlich wiederum den Gästen zu Gute.

Nach erfolgter Pflicht folgt die Kür und somit der angenehmere Teil meiner Verpflichtung. In jener Stube, wo sich vornehmlich einheimische Gäste aufhalten nehme ich Platz. Ich stelle, so wie auch in den letzten Jahren, eine hohe Frequenz von Gästen aus der Region fest. Dies ist besonders für ein Tiroler Wirtshaus von großer Bedeutung. Denn diese Gäste fühlen sich offensichtlich bei Familie Henökl in ihrem Gasthof Lamm sehr wohl.

Es hat dies auch damit zu tun, dass sich die freundlichen Service-MitarbeiterInnen sehr um ihre Gäste bemühen. (Stamm) Gäste werden mit dem Namen angesprochen und man (Frau) kennt die Vorlieben der einheimischen Gästen. - Dieses geschäftige Treiben beobachte ich von der „Empore“ aus und stelle erneut fest, dass es sich um ein Tiroler Wirtshaus mit Vorbildcharakter handelt.

Ich entscheide mich für eine Lieblingsspeise, welche ich aber grundsätzlich nur in einem Wirtshaus meines Vertrauens bestelle. Es ist das Kalbsrahmbeuschel mit Semmelknödel. Ich erbitte mir eine kleine Portion, was aber nicht funktioniert. In einem großen Porzellanteller reichte mir die freundliche und umsichtige Tochter des Hauses, Frau Lisa ein ausgezeichnetes Beuschel. Auch der Knödel war ebenso wohlschmeckend wie von bester Konsistenz.

Die Qualität aus der Küche von Herrn Martin Henökl kann auch in diesem Jahr wieder mit sehr gut beurteilt werden. Dies wird von den Gästen an den Nebentischen bestätigt. Sowohl die Service- und die Dienstleistungsqualität ist vorbildlich.

Dienstag, 6. Mai 2014

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