Besuchsbericht Zur Schanz // Ebbs vom 03.02.2014

Bereits beim Betreten des Hauses empfängt mich ein besonderes Gefühl des Willkommen-Seins. Die erste Eingangstür ist stets geöffnet, der Gast, so empfinde ich es, wird als Freund erwartet. Unverzüglich nachdem ich die Stube betreten habe werde ich vom Juniorchef, Herrn Lorenz Egger-Rieder herzlich und freundlich begrüßt. Als jungen und profunden Gastronomie-Fachmann schätze ich ihn sehr. Gehört er doch zu jener Generation, welche einerseits bestens ausgebildet sind und andererseits aber jenes gewisse Etwas haben, was die Dienstleistung in der Tiroler Tourismuswirt-schaft zu etwas Besonderen macht. Freundlichkeit, Höflichkeit, Professionalität und besondere Umsicht sind seine Qualifikationen. Bravo, seine Eltern dürfen stolz auf ihn sein. Die Chefin des Hauses, Frau Maria Egger-Rieder konnte selbst nicht anwesend sein, sie wird aber von Lorenz bestens vertreten. Aus der Speisenkarte wähle ich die Graukas Cremesuppe. In der Suppentasse wird mir eine wohlschmeckende, feine und sämige Suppe gereicht. Besonders jedoch gefällt mir jedoch, dass die gerösteten Schwarzbrotwürfel nicht in der Suppe, sondern in einem kleinen Porzellanlöffel extra gereicht werden. Das heißt, dass die gerösteten Brotwürfel noch immer knusprig sind. Diese Suppe mundet vorzüglich. Dies trifft auch das 2 erlei G’sotenes vom Thierberger Jahrling zu. Es gibt feines Beinfleisch und eine Scheibe vom Tafelspitz. Dazu wird mir ein grob gehackter und gottlob nicht zu „rahmiger“ Cremespinat gereicht. Des Weiteren gibt es vorzügliche Röstkartoffeln, ein wenig vom Apfelmus und feine Streifen vom Wurzelgemüse sowie etwas „gerissenen“ Kren. Die Zubereitung wie auch die Präsentation verdienen ein ausgezeichnet. Ähnliche Beurteilungen vernehme ich auch von den Damen an den Nebentischen. „Sehr gut, Lob an die Küche“ vernehme ich. Dieser Beurteilung darf ich mich anschließen – dem ist nichts mehr hinzuzufügen. Was mir noch gefallen hat: das mich die freundliche Service-Mitarbeiterin mit meinem Namen angesprochen hat, die tadellose, allgemeine Sauberkeit, die perfekte Tischkultur, die angenehme Hintergrundmusik und das allgemeine Ambiente. Nicht zu vergessen: Sonder- und Extrawünsche werden von Lorenz selbstverständlich erfüllt. Wie er den beiden älteren Damen das Beuschl schmackhaft machte, ist ohnehin einsame Klasse (das Beuschl übrigens auch, ich habe es vor einiger Zeit bereits verkostet). Sowohl die Leistungen aus der Küche wie auch die Service- und Dienstleistungen waren wieder einmal vorbildlich. Das Gasthaus Zur Schanz ist ein ausgezeichnetes Tiroler Wirtshaus! Montag, 3. Februar 2014

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