Besuchsbericht Traditionsgasthaus Riese Haymon // Innsbruck vom 11.02.2014

Immer wenn ich das Gasthaus der Familie Marx betrete empfängt mich das angenehme Ambiente eines tadellos geführten Gastronomie-Unternehmens - sprich eines Tiroler Wirtshauses.

Nach nunmehr knapp 46 Jahren beruflicher Tätigkeit in der Tourismuswirtschaft habe ich schon unzählige Hotels- und Restaurants besucht und erlebt. Selbst war ich 38 Jahre „an der Front“ in unterschiedlichen Unternehmungen in verschiedenen Positionen im In- und Ausland tätig. Seit über 22 Jahren bin ich nunmehr in Tirol, seit 8 Jahren betreue ich die Betriebe der Tiroler Wirtshauskultur.

Selbst zähle ich mich zu den „Traditionalisten“ das heißt, ich liebe und lebe die Wirtshauskultur. Ich bin absolut der Meinung, dass es Hauben und Sterne geben soll, denn diese haben die kulinarische Landschaft in Österreich nachhaltig zum Positiven verändert. – Und das ist gut so. Ich erinnere mich noch genau, als ich in den 70iger Jahren mit Schweizer Freunden durch Österreich fuhr, um ihnen unser schönes Land zu zeigen. Damals war es allerdings gar nicht so einfach, sich unterwegs in guten Restaurants zu laben. Es war der Eschlböck in Mondsee, der Goldene Hirsch in Salzburg, das Sacher in Wien, nur um einige zu nennen. Aber übersät von guten Wirtshäusern war Österreich damals noch nicht. Es ist aber beinahe 40 Jahre her. Und inzwischen hat sich sehr viel verändert. – Gott sei Dank.

Wir brauchen in Österreich den internationalen Vergleich nicht zu scheuen. Landauf – landab gibt es unzählige hervorragende Restaurants und Wirtshäuser- Viele davon sind in Tirol, zu den besten im Lande gehört der „Riese Haymon“ der Familie Marx. Ich schreibe das deswegen, weil für mich auch die Konstanz wichtig ist. Laufend werden Betriebe eröffnet, manche davon verschwinden rasch vom Markt.

Anders das Gasthaus von Familie Marx. Seit vielen Jahren kenne ich nunmehr dieses Tiroler Wirtshaus und bin immer wieder auf das Neue begeistert, wie es die Familie schafft, die Qualität über so viele Jahre konstant zu halten. – Und somit bin ich schon beim Thema:

Das Menu um wohlfeile € 11.- ist ein wirklich attraktives Angebot. Es gibt an diesem Tag eine sehr gute, heiße und wohlschmeckende Frittatensuppe mit reichlich hausgemachten „Frittaten“ als Einlage. Frischer Schnittlauch gibt der Suppe das „gewisse Etwas“.

Als Hauptgericht bekomme ich ein geschmortes Spanferkelbratl mit zweierlei Kraut und Serviettenknödel. Es gibt ein herrliches, leicht süßliches Weißkraut mit Kümmel (vermutlich mit wenig Zucker karamellisiert), etwas vom vorzüglichen Rotkraut, zwei Scheiben vom Serviettenknödel und ein ausgezeichnetes Natursaftl. Die beiden Scheiben vom Fleisch sind zart, weich und wohlschmeckend.

Die Qualität aus der Küche ist vorzüglich, die Service- und Dienstleistungsqualität von Frau Andrea Marx und dem Ober Herrn Bernhard sind vorbildlich.

Die allgegenwärtige Sauberkeit, Ordnung, Hygiene und Tischkultur sind erwähnenswert. – Denn das ist leider nicht immer selbstverständlich, bei Familie Marx schon. – und das seit vielen Jahren. Gesundheit und weiterhin viel Erfolg darf ich wünschen, der unermüdliche Einsatz muss belohnt werden.

Dienstag, 11. Februar 2014

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