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Besuchsbericht Gasthof Esterhammer // Rotholz b. Jenbach vom 14.01.2014

Es sind mir nur wenige Gasthöfe bekannt, welche mit einer über 400 jährigen Geschichte, so wie der Gasthof Esterhammer aufwarten können. Mir sind auch kaum Gastronomen/Hoteliers bekannt, welche so sympathisch, freundlich, höflich und professionell auftreten wie Herr Norbert Graus

Auf meine telefonische Nachfrage, ob der Gasthof geöffnet sei antwortet mir die freundliche Dame am Telefon, „ja, es ist geöffnet, ab 18 Uhr gibt es warme Küche“.

Bereits beim Betreten des Hauses empfängt mich dieses angenehme Gefühl des Wohlbefindens. Ich liebe traditionsreiche Tiroler Wirtshäuser. In 10. Generation führt Herr Norbert Graus nunmehr den Gasthof. Große Tradition wird im Einklang mit der Moderne gelebt. Ich bin erstaunt und zugleich begeistert, wie der Chef des Hauses diese Symbiose schafft. Im Gespräch kann ich feststellen, dass er ganz bewusst Vergangenes in Erinnerung bewahrt und wesentliches dazu beiträgt, dass dies nicht in Vergessenheit gerät. Bei Herrn Graus handelt es sich um einen bestens ausgebildeten, jungen, intelligenten Fachmann, der ganz genau weiß was er will. Und dies darf ich auf von seiner Gattin, Frau Ines Graus behaupten. Obwohl ich erst einmal ganz kurz das Vergnügen hatte sie kennen zu lernen bin ich von ihren Werken begeistert.

Sei es die wirklich attraktiv und ansprechend gestaltete Speisenkarte oder der neue, im Juli 2013 erschiene Hausprospekt. Viele Speisenkarten bzw. Hotelprospekte habe ich im Laufe der letzten Jahrzehnte gesammelt und archiviert. Die Karte bzw. den Prospekt vom Gasthof Esterhammer werde ich mit Respekt aufbewahren. Es gibt einfach Unterlagen, die wirft man nicht weg. Und sollten mich eines Tages meine Enkel fragen was der Grund meiner Liebe zur Gastronomie/Hotellerie war, dann werde ich ihnen erzählen und vom „Esterhammer“ berichten. Und ich werde ihnen die Begriffe Kultur und gelebte Tradition näher erklären…..



Aber nochmals zurück zu Frau Ines Graus. Der neue Prospekt ist für mich ein Paradebeispiel für ein gelungenes „Werbemittel“. – Das „USP“ ist perfekt herausgearbeitet, die Gestaltung ist schlichtweg „genial“. – Auch hier ist ein Könner (Könnerin klingt irgendwie komisch) am Werke. Mit Geschick und höchster Professionalität hat es Frau Graus geschafft, einen wunderschönen Hausprospekt zu entwerfen, welcher die Geschichte des Hauses auf wunderbare Art und Weise widerspiegelt. – BRAVO!

Ja, und übrigens, ich habe natürlich auch etwas gegessen. Das Kalbsrahmgulasch vom Tiroler Milchkalb mit Reis und gemischten Salat hat es mir angetan. Nach einer kurzen, angemessenen Wartezeit hat mir die freundliche Service-Mitarbeiterin ein vorzügliches Kalbsrahmgulasch serviert. Das Fleisch war zart und saftig, die Sauce (beim Gulasch heißt sie ja Gulaschsaft) war perfekt gebunden und tadellos gewürzt. Dazu gab es einen sehr guten Reis sowie einen ausgezeichneten, gemischten Salat. Dieser bestand aus ausschließlich frischen Zutaten wie lollo rosso und biondo, Radiccio, Karottenrohkost, weißer Radi, Gurken und Spalten von der Tomate.

Die Qualität aus der Küche kann wiederum mit ausgezeichnet beurteilt werden. Dies trifft auch auf die Service- und Dienstleistung zu. Herr Norbert Graus führt sein Haus und seine Mitarbeiter/Innen mit ruhiger und sicherer Hand. – Alles ist wohlbestellt, im Gasthof Esterhammer, so wie früher, bei Frau Graus Senior und bei Herrn Graus Senior. – Auch hier gilt der Spruch“ – der Apfel fällt nicht weit vom Stamm. Mich freut’s, auch für dieses ehrenwerte Haus.

Das Ambiente ist, wie eingangs beschrieben schlichtweg einmalig. Mögen sich die Leser/Innen selbst von meinen Ausführungen überzeugen und ich bin mir sicher, dass sie ebenso wie ich begeistert sind.

Einen Tipp zum Schluss dieses Berichtes habe ich auch noch anzubringen:

- Bitte nichts verändern, so weiter zu machen wie bisher und sich die nötige Zeit zu nehmen, damit es Nachwuchs gibt, welcher dann den wunderschönen Gasthof in 11. Generation weiter führt.

Dienstag, 14. Januar 2014
Ernst Schmiedhuber

PS: Besonders hat mir auch gefallen, dass laufend junge Gäste eingetroffen sind. Es sind einheimische Gäste bzw. Schüler vom landwirtschaftlichen Bildungszentrum in Rotholz,
welche offensichtlich rege und gerne den Gasthof besuchen.

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