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Ersbesuchsbericht Alpengasthof Matreier Tauernhaus // Matrei i.O vom 24.02.2014

Allgemeines

Enorme Schneemengen verdecken das Hinweisschild zum Alpengasthof der Familie Brugger. Nach einem kurzen Umweg finde ich dann doch den schönen Alpengasthof. Das Erscheinungsbild, bzw. die Fassade ist beeindruckend, der Blick auf die umliegende Bergwelt ist es ebenso. Deutlich sind die laufenden Adaptierungsmaßnahmen und Instandhaltungs-arbeiten erkennbar. Dennoch sieht man das Bemühen, die Tradition dieses Hauses zu erhalten und trotzdem zeitgemäß auszustatten.

Die neue Zeit und alte Werte treten nirgends als Widerspruch zutage!

Es gibt mehrere Stuben (so z.B. die Hoangaschtstube, die Samerstube aus dem Jahr 1207 !! und weitere Räumlichkeiten). In der Gaststube nehme ich Platz und „begutachte“ die Einrichtung, Ausstattung wie auch die Tischkultur. Deutlich erkennbar ist die langjährige Geschichte des Hauses, alles ist sauber, wohlarrangiert und die Tischkultur ist ohne Tadel.

Ein kurzer Blick in die WC Anlagen zeigt mir, das diese wirklich hübsch gestaltet sind und offensichtlich erst vor kurzer Zeit erneuert wurden. Der allgemeine, öffentliche Bereich ist ebenso sauber und ordentlich.

Service – Ambiente - Tirolnote

Zurück in der Gaststube reicht mir Herr Alexander die sehr „übersichtlich“ gehaltene Speisenkarte. Aufmerksam studiere ich selbige und entscheide mich wie folgt:

Kulinarik

Kräftige Rindssuppe mit Tirolerknödel. Nach einer angemessen kurzen Wartezeit reicht mir Herr Alexander in einer „Löwenmaultasse“ eine heiße und kräftige Rindssuppe. Dazu gibt es einen wohlschmeckenden, flaumigen Tirolerknödel.

Als Hauptgericht erbitte ich das Wiener Schnitzel vom Schwein mit Butterkartoffeln und Preiselbeeren. Es dauerte auch nicht lange und schon wird mir ein saftiges Schnitzel, welches tadellos knusprig gebacken ist gereicht. Die Erdäpfel sind herrlich gelb und speckig, so wie sie eben sein müssen. Die Scheibe von der Zitrone diente als Garnitur, ebenso das Blatt vom Salat mit der „obligatorischen“ Spalte von der Tomate. Auch das Hauptgericht kann mit gut beurteilt werden.



Bei meinen Erstbesuchen bzw. für den Aufnahmebericht bestelle ich in der Regel drei Gänge, – sonst eher nicht! Ich wähle daher noch den Apfelstrudel, welcher zwar frisch gebacken wird aber noch nicht fertig ist.

Daher entscheide ich mich für den hausgemachten Topfenstrudel. Dieser mundet ganz vorzüglich. Er ist frisch und wirklich hausgemacht. Dazu gibt es reichlich Schlagrahm und zwei Spalten vom Apfel!!

Die Qualität aus der Küche kann insgesamt mit gut bis sehr gut beurteilt werden. Herr Alexander im Service ist freundlich und umsichtig.

Zusammenfassung und Empfehlung

Nach dem opulenten Mittagsmahl frage ich den freundlichen Service-Mitarbeiter ob die „Chefleute“ anwesend sind. Er bejaht dies, der Chef ist allerdings auf dem Dach beim Schneeräumen.

Nach kurzer Zeit gesellen sich die wirklich sympathischen Wirtsleute zu mir an den Tisch. Wir unterhalten uns über den Betrieb, die Region und vieles mehr.

Gut hat mir gefallen:

- Die schöne Lage vom Matreier Tauernhaus am Nationalpark Hohe Tauern
- Der beeindruckende Ausblick auf die umliegende Bergwelt
- Das prächtige Erscheinungsbild des Hauses mit den schönen Holzschindeln
- Die wunderschönen Stuben wie z.B. die Samerstubm aus dem Jahr 1207!!
- Das angenehme Ambiente im gesamten Betrieb
- Die allgegenwärtige Sauberkeit, Ordnung und Hygiene
- Die tadellose Tischkultur sowie die hübsche Dekoration im gesamten Haus
- Die „Zeitzeugen“ und die Geschichte des Hauses – „Hospiz unterm Felbertauern“
- Die freundlichen und sympathischen Wirtsleute

Frau Anneli und Herr Andreas Brugger

Über diverse Verbesserungsmaßnahmen habe ich mich mit den Wirtsleuten ausführlich unterhalten. Meine Aufgabe ist es u. A. dort konstruktive Kritik anzubringen, wo es den Wirtsleuten hilft und den Gästen „zum Vorteil ist“. Bei den Wirtsleuten Anni und Andreas habe ich den berechtigten Eindruck, dass sie Anregungen „von Außen“ gerne annehmen.

Den Besuch des Matreier Tauernhaus kann ich den Lesern dieses Berichtes nur wärmstens empfehlen.

Dem Vorstand des Vereins der Tiroler Wirtshauskultur allerdings empfehle ich, den Alpengasthof Matreier Tauernhaus als Ausflugswirtshaus in den Verein der Tiroler Wirtshauskultur aufzunehmen.



Ernst Schmiedhuber

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