Besuchsbericht // Angerer Alm, St. Johann i.T. vom 22.09.2013

Am heutigen Tag findet die Tag/Nacht Gleiche statt, denn es ist offizieller „Herbstbeginn“. Die Wetterpropheten künden herrliches Wetter an und so mache ich mich auf dem Weg, um der Wirtin von der Angerer Alm, Frau Annemarie Foidl meinen jährlichen Besuch abzustatten.

Griaß‘ di auf der Angerer Alm – der wohl ungewöhnlichsten Berghütte Österreichs! – so steht es auf der attraktiv gestalteten Homepage des Betriebes geschrieben. Bereits dort wird man(n) – Frau mit Musik empfangen. Es ist, wie ich später erfahre eine „Eigenkomposition“.

Auf 1.300 Metern Höhe, direkt an der Piste der St. Johanner Bergbahnen gelegen, den Wilden Kaiser fest im Blick, gehen die Uhren bei uns ein wenig langsamer als im Tal: Slow-Food ist hier kein Schlagwort, sondern gelebter Genuss in luftiger Höhe. So kann ich es des Weiteren auf der Internet – Präsentation lesen.

UND SO IST ES AUCH! Wo ist es schöner an einem herrlich-sonnigen Herbsttag – als in den Bergen?? - frage ich mich und zahlreiche Bergwanderer auch. Und so ist allerhand los in den Kitzbüheler Alpen bzw. im Kaisergebirge. Bei meinem Eintreffen in der Angerer Alm ist es zur frühen Mittagsstunde noch relativ ruhig. In kürzester Zeit füllt sich allerdings die Terrasse und ich beobachte die freundliche Service-Mitarbeiterin, Frau Hedi wie sie sich um das Wohl der Gäste bemüht. Die Wirtin hat noch allerhand Arbeit „im Hintergrund“ zu erledigen. Am Nachmittag hat sich der ORF für eine Reportage angemeldet. Annemarie ist eine mehr als „rührige“ Wirtin. Sie ist ein Vollprofi in Sachen Wein und im Marketing.

Trotz der vielen Arbeit nimmt sie sich dennoch kurz Zeit um mit mir über die diversen Belange zu plaudern. Die Saison war sehr gut, teilt sie mir mit. Dies freut mich ganz besonders, denn hinter dem jeweiligen Erfolg steht sehr viel Arbeit. – Die Tochter Katharina ist derzeit bei der Münchner Wiesn im Einsatz. Was das heißt wissen nicht nur Eingeweihte. – VIEL ARBEIT und anstrengende Tage“!

Die Speisenkarte im Bilderrahmen konsultiere ich und entscheide mich für das Wiener Schnitzel mit Petersilkartoffeln vom Schwein. Ich erbitte mir einen Kartoffelsalat, den es aber nicht gibt. Mir ist ein gemischter Salat ebenso recht. Nach einer angemessenen Wartezeit bekomme ich zwei knusprig gebackene und gut gewürzte Schnitzel. Dazu gibt es im Glasschälchen ein Preiselbeerkompott

Die Küche und der Service sind gut, die Aussicht ist ein Traum. Nur gute Nachrichten von der höchst engagierten Wirtin am Kitzbüheler Horn!

Sonntag, 22. September 2013

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