Beuschsbericht // Hotel Gasthof Goldenes Lamm ***, Weissenbach/Lechtal vom 18.06.2013

Der Sohn des Hauses, Herr René Schweißgut hat per 1. April 2013 den Betrieb von seinem Vater übernommen. Unterstützt wird er von seiner sympathischen und tüchtigen Frau Corina Vieweger. Zur jährlichen Überprüfung vom AMA Gastrosiegel habe ich mich angemeldet, ich wusste aber nicht, dass der Gasthof am Dienstagmittag geschlossen ist. Dennoch konnte ich mit Corina meinen Auftrag abarbeiten und so erledigte ich sowohl die physische Kontrolle wie auch die Durchsicht der Buchhaltungsunterlagen. Wie auch in den letzten Jahren präsentiert sich der Betrieb von seiner besten Seite. Alles ist sehr gepflegt, sauber und ordentlich arrangiert. Die Speisenkarte hat sich kaum geändert, sie ist übersichtlich gestaltet, das Angebot ist umfassend und ausgewogen. Der Chef des Hauses, Herr René Schweißgut empfahl mir wie folgt: Hirsch Gordon bleu mit Spätzle. Ich war erstaunt, kannte ich doch das Gericht in dieser Form noch nicht. Obwohl ich zu früh zum Abendessen war, bereitete mir René ein wirklich vorzügliches Wildgericht zu. Das Fleisch war zart und wohlschmeckend, die fein gewürzte Fülle bestand aus gehackten Champignons, Schinken und Käse. Als Garnitur befanden sich zudem auf dem Teller feine, hausgemachte Spätzle, eine Physalis, eine Scheibe von der Zitrone und ein Sträußchen vom Rosmarin. Des Weiteren gab es in einer extra Sauciere eine braune Wildsauce und in einer kleinen Glasschüssel etwas Preiselbeerkompott. Die Zubereitung des Gerichtes war ausgezeichnet, die Präsentation wie auch die Portionsgröße kann mit sehr gut beurteilt werden. Die freundliche Service-Mitarbeiterin Frau Csence Rékai stammt aus Ungarn. Sie spricht sehr gut Deutsch, besonders gefallen hat mir jedoch ihre Freundlichkeit, Höflichkeit und Aufmerksamkeit. Mit René hatte ich noch ein offenes und umfassendes Gespräch über seinen Betrieb im Besonderen und über die Tourismuswirtschaft im Allgemeinen. Vom Tiroler Wirtshaus Gasthof Goldenes Lamm der Familie René Schweißgut kann ich auch in diesem Jahr wiederum das Allerbeste berichten. Ich wünsche der jungen Familie Glück, Erfolg und viel Freude bei ihrer neuen (alten) Aufgabe.
Dienstag, 18. Juni 2013 Ernst Schmiedhuber

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