Besuchsbericht // Landhotel Strasserwirt, St. Ulrich am Pillersee vom 11.02.2013

Die Terrasse des Landhotels ist für das bevorstehende Mittagsgeschäft eingedeckt und bestens vorbereitet. Dennoch begeben sich die Gäste lieber in der Stube, bei Temperaturen von -9°C nicht wirklich erstaunlich. In der Stube sind einige Tische besetzt und ich nehme an einem freien Tisch Platz. Anwesende Gäste erfreuen sich bereits an heißen Suppen, an tadellosen Speisen und an wärmenden Getränken. Nach kurzer Zeit werde ich vom Servicemitarbeiter Herrn Karl entdeckt und mit der klassisch gehaltenen und übersichtlich gestalteten Speisenkarte versorgt. Ich wähle die Rindssuppe mit Frittaten und bekomme alsbald in einem Teller reichlich hausgemachte Frittaten sowie eine kräftige und geschmackvolle Rindssuppe serviert. Etwas frischer Schnittlauch rundet diesen österreichischen Suppenklassiker tadellos ab. Das Wiener Schnitzel vom Schwein wurde im Schmetterlingsschnitt portioniert und aus dem Rückenfilet geschnitten. Es wurde tadellos in der Pfanne gebacken, die Panade ist knusprig, das Schnitzel zart, saftig und geschmackvoll. Dazu gab es sehr gute, gelbe, speckige Erdäpfel sowie ein Schälchen mit Preiselbeeren. Zwei Zitronenspalten und ein Sträußchen Blattpetersilie dienten als Beigabe. Die Qualität aus der Küche war sehr ordentlich, ebenso die Serviceleistung von Herrn Karl. Ich war bereits wieder beim Auto, als ich mich ein Telefonanruf erreicht. Die Chefin vom Strasserwirt, Frau Viktoria Nothegger meinte, ich hätte mich melden können, sie wäre ja anwesend und wenn ich schon mal da bin würde sie auch gerne mit mir sprechen. Da man Frau Nothegger nicht widerspricht ging ich sofort wieder zurück in die Stube und es folgte ein sehr freundliches, aufschlussreiches und interessantes Gespräch. Kurz darauf kam auch der Chef des Hauses Herr Josef Nothegger dazu und wir unterhielten uns über die Belange des Betriebes, über den Verlauf der Saison, über unterschiedliche Themen der Tourismuswirtschaft und auch über andere. Ich durfte einige Tipps geben, wie man die Personalsituation möglicherweise „entschärfen“ könnte und die Qualität der Küche und des Service dauerhaft absichern kann. Mit Familie Nothegger habe ich immer sehr angenehme, interessierte und aufgeschlossene Gesprächspartner, welche in den letzten Jahrzehnten enorme Leistungen erbracht haben. Besonders gefällt mir, dass sie sich stets für Neues interessieren und auf der Suche nach Qualitätsverbesserung sind. Es wird ständig erneuert, verbessert, aus- und umgebaut, das Wohl der Gäste stets im Blick, das Resultat ist augenscheinlich. Wir alle wissen, dass sich die Zeiten verändert haben und besonders in der Dienstleistung weiterhin verändern werden. Daher müssen wir uns an die Gegebenheiten anpassen und neue Produktionstechniken etc. überlegen. Man hat heute die Möglichkeit, wirklich gute Qualität zu erzeugen ohne unnötigen, zusätzlichen Aufwand betreiben zu müssen. Für mich ist ein neues Resultat dann gut, wenn es schneller, rationeller und preiswerter ist als das vorangegangene. Es war sehr angenehm bei Familie Nothegger, ich wünsche der Familie Gesundheit, weiterhin viel Erfolg, sowie gute, engagierte Mitarbeiter. Montag, 11. Februar 2013
Ernst Schmiedhuber

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