Besuchsbericht // Berggasthaus Staudachstuben, Kirchberg vom 22.01.2013

Es ist um die Mittagszeit, als ich in der Staudachstub‘n ankomme. Noch sind wenige Gäste anwesend. Auf den Schipisten tummeln sich jedoch unzählige Schifahrer. Ich nehme in der gemütlichen Stube am Kachelofen Platz und werde von der freundlichen Servicemitarbeiterin unverzüglich mit der Speisenkarte versorgt. Gleichzeitig gibt sie mir eine 2. Karte mit dem Hinweis, dass ich auch von der Abendkarte wählen könne, nachdem noch wenig zu tun sei. Es dauert nicht lange, da entdeckt mich auch Frau Uschi, die Lebenspartnerin von Herrn Martin Flecksberger. Wir unterhalten uns kurz über den Saisonverlauf und sie erzählt mir, dass Martin gesundheitlich ein wenig angeschlagen ist und sich daher etwas zurückhält. Ich konsultiere die Speisenkarte und entscheide mich rasch für die Roulade vom Jungrind mit Spätzle und einen kleinen gemischten Salat.

Nach kurzer Zeit bekomme ich eine sehr gute Rindsroulade. Diese ist gefüllt mit Speck, Karotten, Gurken und Paprika. Dazu gibt es eine naturbelassene Sauce mit Gemüsewürferl und sehr ordentliche, hausgemachten Spätzle. Über die Fleischqualität braucht man sich bei Martin ja keinerlei Sorgen zu machen, ist er doch mit dem Beinahmen „der Rinderflüsterer“ versehen worden. Der gemischte Salat besteht aus den typischen Wintersalaten wie Karottenrohkost, Kraut, Kartoffelsalat, Eichblatt, rote Bohnen und etwas Mais und ist knackig frisch. Die Marinade ist recht gut, zusätzlich gibt es in einer kleinen Glaskaraffe etwas selbst hergestellten, würzigen Essig. Wie man sieht, kann man mit ein wenig Kreativität auch aus den heimisch verfügbaren Wintergemüsen wunderbare Salate zaubern.

Es dauert nicht lange, da kommt Martin, nimmt bei mir am Tisch Platz und wir unterhalten uns über den Geschäftsverlauf und mehr. Er ist soweit wieder gut in Form, und erfreut sich an einer sehr guten Saison. Er lässt mir von seiner herrlichen Trinkschokolade kosten, deren Milch vom Bauernhof seines Bruders stammt. Einen optimaleren ökologischen Fußabdruck wird man wohl kaum finden. Es gefällt mir, dass seine liebenswürdige Lebensgefährtin Uschi in der Wintersaison voll im Betrieb im Einsatz ist, diese Frauenpower tut sowohl dem Betrieb als auch dem Martin sehr gut.

Zusammenfassend darf ich festhalten, dass die Qualität auch in diesem Jahr wieder ausgezeichnet ist. Besonders gefällt mir, dass der Gästezustrom (der inzwischen sehr stark ist) von den freundlichen Servicemitarbeiterinnen und dem Sohn des Hauses sehr gut bewältigt wird.

Herrn Martin Flecksberger wünsche ich vollständige Genesung und einen weiterhin guten Saisonverlauf.

Dienstag, 22. Jänner 2013 Ernst Schmiedhuber

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