Besuchsbericht // Gasthof Sankt Adolari, St. Ulrich am Pillersee vom 06.02.2013

Über Nacht ist reichlich Schnee gefallen, es glitzert strahlend weiß und prächtig. Herrlicher Sonnenschein begleitet mich auf meinem Weg in das wunderschöne Pillerseetal. Auf den jährlichen Besuch des Herrn Thomas Herramhof freue ich mich immer wieder auf das Neue, ist er doch ein engagierter, höchst sympathischer Wirt und Gastronom. Bei meinem Eintreffen sind die Zufahrt sowie der Parkplatz sauber geräumt. Der „ehrwürdige Lindner“ hatte schon allerhand zu leisten an diesem Tage. Einige Autos stehen vor dem Haus, etliche Gäste sind bereits beim Speisen. Ich nehme an einem Fenstertisch Platz und betrachte die in Würde gealterte Stube. Mir gefallen solche Lokalitäten in den Tiroler Wirtshäusern, denn es gibt allerhand Kurioses zu beobachten und man spürt förmlich, dass solche Stuben eine interessante Geschichte zu erzählen haben. Vom Chef des Hauses Herrn Thomas Herramhof bekomme ich die sehr klassisch gestaltete Speisenkart gereicht und nach intensivem Begutachten selbiger wähle ich das Blutwurstgröstl mit Spiegelei und gemischtem Salat um wohlfeile 8,60€. Nach einer angemessen kurzen Wartezeit serviert mir Thomas eine üppige Portion des tadellos zubereiteten Gröstls. Das Ei ist gesetzeskonform und nach HACCP Richtlinie zubereitet, das heißt beidseitig gut durchgebraten. Der gemischte Salat besteht aus diversen Blattsalaten wie Lollo Rosso und Lollo Biondo, des Weiteren feine Streifen vom Sellerie, Karottenrohkost, Gurkensalat, 2 Spalten von einer Tomate und einem Krautsalat, welcher mit ganzem Kümmel gewürzt wurde. Insgesamt sind alle Salate tadellos mariniert, auch das Dressing zu den Blattsalaten schmeckt sehr gut. Nach meinem Mittagessen nimmt sich Thomas Zeit und setzte sich zu mir an den Tisch. Wir diskutieren diverse Belange seines Betriebes, über die Tiroler Wirtshauskultur und über die Tourismus Entwicklung im Allgemeinen. Mir gefällt, wie Thomas seinen Betrieb führt. Er wirkt auf seine Gäste sympathisch und betreut diese sehr aufmerksam. So ist es für ihn kein Problem wenn Gäste Speisen oder Beilagen abändern wollen. Er gibt Lesebrillen aus zur Unterstützung jener Gäste, welche beim Studium der Speisenkarte Schwierigkeiten haben. Auch in diesem Jahr darf ich festhalten, dass sowohl die Sauberkeit als auch die Tischkultur vorbildlich sind. Die vielen Grünpflanzen auf den Fensterbänken wirken gepflegt und gesund. Der Gasthof St. Adolari wird von seinem Hausherrn Thomas Herramhof bestens geführt. Ihm wünsche ich weiterhin viel Elan und die dafür nötige Gesundheit. Mittwoch, 6. Februar 2013 Ernst Schmiedhuber

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