Besuchsbericht // Berggasthaus Grander Schupf, St. Johann i.T. vom 04.03.2013

ist ein herrlich sonniger Wintertag, als ich beim Berggasthaus Grander Schupf der Familie Reiter eintreffe. Auf den perfekt präparierten Skipisten tummeln sich zahlreiche Wintersportler, die aus- und einladende Terrasse vor dem Gasthaus ist für das bevorstehende Mittagsgeschäft bestens vorbereitet. Im Gasthaus ist alles blitzsauber und tadellos arrangiert. Von der Familie Reiter werde ich freundlichst begrüßt und zu einem ruhigen Tisch in der Stube geleitet welcher bereits für mich vorbereitet ist. Zur jährlichen Überprüfung des AMA Herkunftssicherungssystems habe ich mich angemeldet. Um den Betriebsablauf nicht zu stören machen wir uns rasch auf den Weg um die Kühl- und Lagerräumlichkeiten zu inspizieren. In aller Kürze darf ich festhalten: der Einkauf, die Bevorratung und Lagerhaltung sowie die Zubereitung sind im „Hause Reiter“ vorbildlich. Die qualitativ hochwertigen Grundnahrungsmittel (Rohstoffe) werden nach allen Regeln der (Koch) Kunst zubereitet. Obwohl das Mittagsgeschäft aufgrund der Lage direkt an der Skipiste naturgemäß sehr turbulent ist, werden alle Gerichte im Haus und frisch zubereitet. Sämtliche Knödel, Kaiserschmarrn, Gröst’l, Spätzle… alles ist frisch und von ausgezeichneter Qualität. Nach einem kurzen „Hoagascht“ entscheide ich mich für die Karotten-Ingwer-Suppe mit einer gegrillten Garnele. Die Suppe ist herrlich sämig, dank dem Ingwer leicht prickelnd und wegen der Karotten von kräftiger, appetitlich oranger Farbe. Eine glasig gebratene Garnele wartet geduldig auf einem Holzspieß verspeist zu werden. Es ist dies eine perfekte Symbiose und sie mundet insgesamt ganz hervorragend. Nachdem es mich interessiert wie in einem doch so großen Betrieb ein Tiroler Gröst’l zubereitet wird entscheide ich mich für selbiges mit Spiegelei und Krautsalat. Die Juniorchefin Anneliese serviert mir in der Eisenpfanne eine herrliche Ausgabe dieses Tiroler Speisenklassikers. Knusprige Kartoffeln, gut gebratenes, hochwertiges Fleisch und ein frischer, heller Krautsalat mit fein mundender Marinade. Meinem Protest zum Trotz lässt Frau Maria Reiter es sich nicht nehmen, mir noch ein Dessert zu servieren. Es handelt sich um einen Apfel-Mohn-Knödel mit Topfenteig. Trotz vorhandener Grundsättigung genieße ich diesen Knödel, das Zwetschgenkompott, die Andenbeere und die Sternfrucht. Sowohl die Zubereitung wie auch die Präsentation sind vorbildlich. Abschließend möchte ich wie folgt bemerken: Bei Familie Reiter fasziniert mich immer wieder das Engagement der gesamten Familie. Hier wird permanent nach Verbesserung gesucht und die Zwischensaison dazu genutzt, um das Angebot zu verfeinern. Trotz der zahlreichen Jahre in denen dieses Berggasthaus nun besteht sehe ich immer noch das Glänzen in den Augen der Unternehmerfamilie. Man ist mit vollem Eifer und Elan dabei und ich hören in regelmäßigen Abständen von Gästen aus der Region, dass dieses Haus sowohl von den Einheimischen als auch von den Urlaubern sehr geschätzt wird. Auch dieses Jahr kann ich nur das allerbeste von der Grander Schupf der Familie Reiter berichten. Besonders erfreut mich jedoch, dass es die Familie schafft die doch erhebliche Anzahl der Gäste tagsüber ebenso zufrieden zu stellen wie das anspruchsvolle Klientel am Abend, welches dann aus einer deutlich aufwändigeren Abendkarte speist. Der Familie wünsche ich weiterhin viel Erfolg und die dazu notwendige Gesundheit. Montag, 4. März 2013 Ernst Schmiedhuber

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