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Besuchsbericht // Gasthaus Schwan, Wattens vom 12.04.2010

Obwohl es ein sonniger Frühlingstag ist erlaubt es die kalte Luft leider nicht, im schönen Garten Platz zu nehmen. So finde ich dank Frau Monika einen angenehmen Platz in der Stube und ich betrachte die tadellose Tischkultur ebenso wie die schönen Dekor Elemente aus aktueller und vergangener Zeit.

Frau Monika reicht mir die zweiseitige Speisenkarte mit dem attraktiven und interessanten Angebot. Hier zeigt Herr Günter Eberl, dass weniger oftmals mehr sein kann. Es werden Aperitifs empfohlen sowie „glasweiser“ Flaschenwein. Danach gibt es sechs aktuelle Gerichte, zwei Suppen, zwei typische Tiroler Speisen, zwei Fischgerichte sowie acht Hauptgerichte aus Günter Eberls Repertoire. Alle Speisen werden frisch zubereitet, sind aktuell und machen Lust auf das Kommende.

Ich wähle das „Brunnenkressesupperl mit an Zillertaler Zerggl“. Die Suppe wird in einem hübschen, weißen Porzellanteller serviert. Sie überzeugt durch die herrlich kräftige Farbe, den angenehmen Geschmack sowie die leichte Konsistenz. „An Zillertaler Zerggl“ entpuppen sich als zwei kleine Zerggl. Sie sind wohlschmeckend und frisch gebraten, der Käsegeschmack ist deutlich erkennbar. Die Suppe schmeckt insgesamt ausgezeichnet!

Dies trifft auch auf das Lammbeuscherl mit Ingwer und Semmelknödel zu. Die Optik, die Präsentation wie auch der Geschmack sind wiederum hervorragend. Die kleinen Würfel vom Ingwer geben den feinen, prickelnden Geschmack, die feinen Gemüsewürfel machen das „Beuscherl“ insgesamt frischer und das gebratene Spiegelei das Gericht interessanter. Die beiden kleinen Knödel harmonieren naturgemäß hervorragend mit dem Gericht.

Die Qualität aus der Küche vom Chef des Hauses, Herrn Günter Eberl kann erneut mit sehr gut beschrieben werden. Frau Monika im Service ist freundlich, aufmerksam und ausgesucht höflich. Die Chefin des Hauses, Frau Angelika Eberl betreut die Gäste vornehmlich in der Stube im ersten Stock. Diese zeigen sich ebenso von der Qualität des Hauses sehr angetan.

Besonders hat mir gefallen:

• Die „Österreichische“ Schreibweise der Speisenkarte (Soss)
• Das angenehme Ambiente
• Das Gedeck mit vier Scheiben Graubrot und dem herrlichen Leberaufstrich
• Die allgemeine Sauberkeit, Ordnung und Hygiene

Die Qualitätsmarke der Tiroler Wirtshauskultur für das Jahr 2010 sowie die Urkunde des Vereins habe ich Herrn Günter Eberl gerne und direkt überreicht. Am AMA Herkunftssicherungssystem wird teilgenommen.


Ernst Schmiedhuber, am Montag, 12. April 2010

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