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Besuchsbericht // Gasthaus Schwan, Wattens vom 16.04.2009

Allgemeines

Der Übergang vom lange andauernden, strengen Winter zum warmen Frühlingstag war nahtlos und so war der Garten vom Gasthof zum Schwan schon sehr gut besetzt. Wie gewohnt, waren die Tische sauber gedeckt und zahlreiche (Stamm)Gäste erfreuten sich am herrlichen Wetter und der ausgezeichneten Qualität aus Küche und Service.
Service – Ambiente - Tirolnote

Frau Angelika Eberl, die Chefin des Hauses bemühte sich wie gewohnt um das Wohl der Gäste. Die Begrüßung war sehr freundlich, die Betreuung aufmerksam, umsichtig und der Umgang mit den Gästen vorbildhaft. Die Speisenkarte überzeugte mich wie immer durch ihre Gestaltung wie auch die inhaltliche Zusammenstellung. Ich zählte drei Suppen, 17 Hauptgerichte, ein viergängiges, ein fünfgängiges und ein sechsgängiges Menu. Weiters wurden sechs Süßspeisen angeboten.
Kulinarik

Ich erbat mir das Bärlauchsupperl mit Topfenzerggl. In einer sehr schönen Suppentasse/Schale bekam ich eine ausgezeichnete, leicht cremige Bärlauchsuppe, welche mich durch ihre Konsistenz wie durch den Geschmack überzeugte. Der kleine, flaumige und ebenso geschmackvolle Zerggl war eine Köstlichkeit, wie man sie selten bekommt. Die Suppe war heiß und wohlportioniert.
Auf Empfehlung der Chefin wähle ich das Lammbrat’l mit Couscous. Das Fleisch von der Haxe war zart, weich und saftig zugleich. Der Natursaft mit deutlichem Rosmaringeschmack passte bestens zum Fleisch, die beiden Nocken vom Couscous waren so in der Zubereitung zwar etwas ungewöhnlich aber insgesamt ausgezeichnet. Dies galt auch für die Gemüsebeigabe wie gelbe Rüben, Lauch, mit gebratenen Zwiebeln und die Blätter vom Mangold (côtes de bettes).

Die Küchenqualität von Herrn Günter Eberl mit seinem engagierten Lehrling Raphael Vouk kann mit ausgezeichnet werden. Ebenso die Servicequalität von Frau Angelika Eberl und Ihren Mitarbeiterinnen.
Zusammenfassung und Anregungen

Mit dem Chef des Hauses Günter Eberl hatte ich noch ein ausführliches und freundliches Gespräch. Wir unterhielten uns über die Belange der Tiroler Wirtshauskultur im Allgemeinen ebenso wie über die Kooperation mit der Agrar Markt Austria.

Besonders gefallen hat mir:

• Der fachlich kompetente Kochlehrling mit dem wachen Blick und dem freundlichen Charakter
• Die übersichtlich gehaltene Speisenkarte mit dem ausgewogenen Angebot
• Die bewusst gewählte, deutsche Schreibweise. Z.B. Gebrannte Krem und nicht „Crème brûlée“.
• Die tadellose Tischkultur sowie die allgegenwärtige Sauberkeit und Ordnung
• Die hohe Dienstleistungsqualität mit dem aufmerksamen Service
• Das Gedeck mit dem Bärlauch Aufstrich und den beiden Brotsorten

Das Qualitätssiegel der Tiroler Wirtshauskultur für das Jahr 2009 habe ich Herrn Günter Eberl gerne und direkt überreicht. – Am AMA Herkunfts-Sicherungssystem wird teilgenommen.

Ernst Schmiedhuber
16. April 2009

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