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Besuchsbericht Weisses Rössl/Altstadt Innsbruck vom 12.05.2009

Allgemeines

Der letzte Besuchsbericht datiert vom 5. September 2007. Somit war es für mich höchst an der Zeit, der Familie Plank meinen Besuch abzustatten. Bereits beim Eingang im Erdgeschoß sah ich mehrere Tafeln und Auszeichnungen, mit welchen sich Herr Klaus Plank seinen guten Namen innerhalb der Tourismusbranche und bei unzähligen Gästen aus nah und fern geschaffen hat. Im ersten Stock angelangt wurde ich freundlichst begrüßt und wegen des schönen Wetters suchte ich die überdachte Terrasse auf. Nur mehr wenige Plätze waren frei, zahlreiche, auch einheimische Gäste waren anwesend. Die Dekoration wie auch die Tischkultur ist sehr ordentlich, die Sauberkeit und Hygiene vorbildlich. Auch die Toilette Anlagen befinden sich in bestem Zustand.

Service – Ambiente - Tirolnote

Unverzüglich wurde ich von Frau Petra entdeckt, freundlich willkommen geheißen und mit einer Speisenkarte versorgt. Das Angebot ist übersichtlich, ausgewogen und einem Tiroler Wirtshaus entsprechend. Die Tageskarte ist mit Datum versehen und nennt sich im Weissen Rössl „Mittagskart’l“. Petra erfragt meine Getränkewünsche. Ich beobachte das Geschehen auf der Terrasse und erfreue mich am ausgezeichneten Geschäftsverlauf sowie an der professionellen Arbeitsweise der Servicefachleute. Petra überzeugt mich durch ihre herzliche Gastfreund-schaft, Aufmerksamkeit und Übersicht, flink ist sie außerdem. So wünsche ich mir die Dienstleistung in einem Tiroler Wirtshaus. …

Kulinarik

Die Crèmesuppe vom Stangenspargel wird heiß in einer weißen, hübschen Suppentasse serviert. Der Geschmack wie auch die sämige Konsistenz ist ohne Tadel, zudem überzeugen mich die perfekt auf „Biss“ gegarten Spargelstücke als Einlage. Ein wenig frische, gehackte Petersilie rundet diese saisonale Suppenspezialität angenehm ab. Sie kann mit sehr gut beurteilt werden.
Dies gilt auch für das Gulasch mit Polenta. Drei saftige und weiche Stücke vom Rindfleisch sind von bester Qualität, der Gulaschsaft ist von schönem Glanz, perfekt gebunden und von sehr gutem Geschmack. Keine unnötige Garnitur verunziert dieses ausgezeichnete Hauptgericht. Es freut mich zu sehen, dass bei Familie Plank der Unsinn der übertriebenen Garnituren nicht ausgeführt wird. Hier spricht die Qualität der angebotenen Speisen eine deutliche Sprache. So auch der süße Abschluss. Frau Petra empfiehlt mir ein Stück Erdbeerpalatschinke mit marinierten Erdbeeren und etwas geschroteten Pistazien.

Eine zarte (wohl schon vorgefertigte) Palatschinke war mit einer Kugel Eis (Stracciatella? - Schokoblättchen) gefüllt. Scheiben von frischen Erdbeeren waren warm und mariniert. Ein wenig Schlagrahm, ein Sträußchen Minze und etwas gehackte Pistazien verfeinerten diesen köstlichen Abschluss des opulenten Mittagmahls.

Die Küchenqualität im Gasthof „Weissen Rössl“ kann mit sehr gut beurteilt werden. Die Servicequalität ohnehin!

Zusammenfassung und Anregungen

Herr Klaus Plank jun. gönnt sich einige Tage der wohlverdienten Ruhe. Deshalb kam ich in den Genuss, mit dem Seniorchef des Hauses plaudern zu dürfen. Wir unterhielten uns über die Tiroler Wirtshauskultur im Allgemeinen und über die Belange des Hauses im Besonderen. In diesem Zusammenhang fällt mir der Spruch von Marie Ebner von Eschenbach ein: „Souveränität ist die noble Form des Selbstbewusstseins“.

Pioniere wie Herr Plank sen. haben viel zu erzählen. Man ist gut beraten, genau hinzu hören. Es war ein sehr interessantes und angenehmes Gespräch Die Qualitätsmarken der Tiroler Wirtshauskultur für die Jahre 2008 und 2009 habe ich dem Seniorchef gerne und direkt überreicht. Am AMA Herkunfts-Sicherungssystem wird teilge-nommen.

Ernst Schmiedhuber
13. Mai 2009

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