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Besuchsbericht // Penzinghof, Oberndorf vom 17.08.2010

„Die Jugend braucht eh eine Herausforderung“ meinte mit einem Lächeln Frau Christl Lindner sen. als ich mich erkundigte, wie es denn der Familie geht. Selbst in den Medien kann man vernehmen, dass Stefan jun. als neuer Obmann der Tirol Milch sehr engagiert ist. Dies obwohl zeitgleich sein „Schörgerer Bio Bauernhof“ massiv umgebaut wird.

Sohn Andreas, ein weiteres Familienmitglied hat sich vor einiger Zeit mit seiner Käserei selbstständig gemacht. Trotz der jungen Jahre macht er seine Sache ausgezeichnet. Erst kürzlich konnte ich positives von ihm vernehmen. Und er ist bereits dabei, seine Käserei zu vergrößern.

Die Juniorchefin und Tochter des Hauses Barbara meint bei der Begrüßung: „ ja es gibt viel zu tun, das Haus ist ausgebucht“. Auch im Wirtshaus haben wir einen ausgezeichneten Zuspruch. Erst kürzlich hörte ich, dass Frau Christl sen. für einen „Krapfentag“ 1400 Krapfen in verschiedener Zubereitungsweise und mit unter-schiedlichen Füllungen von Hand herstellte. Von nichts kommt eben auch nichts….

Mit der Tochter und Küchenchefin des Hauses, Frau Christine hält ein weiteres Familienmitglied eine Schlüsselposition inne. Für mich zählt sie zu den besten Köchinnen des Landes. Obwohl es noch sehr früh zu Mittag war, durfte ich von der interessant gestalteten Speisenkarte wählen.

Rasch entschied ich mich für die Eierschwammerl-Pressknödel mit Speck-Krautsalat. In einem überdimensionalen tiefen, weißen Porzellanteller wurde mir ein herrliches und wohlschmeckendes Gericht gereicht. Die Symbiose zwischen dem klassischen Pressknödel und der Anrichteweise mit gerösteten Pfifferlingen und einigen Scheiben vom Steinpilz war sehr gelungen. Sowohl der Geschmack wie auch die Optik verdienen ein ausgezeichnet.

Dies gilt auch für das originelle Gedeck. In einem Glas mit Schraubverschluss befand sich ein ausgezeichneter, frischer Topfen, in einem Körbchen mehrere wohl-schmeckende Brotsorten. Die Küchenqualität im „Penzinghof“ kann erneut mit ausgezeichnet beurteilt werden. Die Service- und Dienstleistung der Familie Lindner sowie deren Mitarbeiter verdienen dieses Prädikat ebenso.

Besonders hat mir gefallen:

- Die gelungene Architektur des Hauses
- die Symbiose zwischen traditionell und modern
- Der unkomplizierte Umgang mit den Gästen, welche sich sehr wohl fühlen
- Die engagierte Familie sowie deren unermüdlicher Einsatz
- Das Bekenntnis zum nachhaltigen Wirtschaften

Als Verbesserungsmaßnahme rege ich an:

- Frau Christl Lindner sollte nach der OP mehr auf ihre Gesundheit achten

Die Qualitätsmarke der Tiroler Wirtshauskultur für das Jahr 2010 sowie die Urkunde des Vereins für die nächsten fünf Jahre habe ich den Wirtsleuten direkt und gerne überreicht. Am AMA Herkunftssicherungssystem wird teilgenommen.

Ernst Schmiedhuber, am Dienstag, den 17. August 2010

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