Besuchsbericht // Gasthof Juchhof, Lermoos vom 25.02.2009

Allgemeines

Es war am späteren Nachmittag als wir im Gasthof eintrafen. Zahlreiche Gäste aus verschiedenen Destinationen waren anwesend und vom Schifahren hungrig. So gab es schon sehr viel zu tun und die Servicemitarbeiterin Karin bemühte sich um das Wohl der Gäste. Sie begleitete uns zu einem freien Tisch und alsbald wurde uns die Speisenkarte ausgehändigt.

Service – Ambiente – Tirolnote

Die Atmosphäre war sehr gemütlich, die Lichtintensität entsprechend, die Luftgüte wie die Raumtemperatur ohne Tadel. Obwohl zahlreiche Gäste den Gasthof bereits frequentiert hatten, waren die Sauberkeit sowie die Tischkultur ordentlich. Laufend kamen neue Gäste an und es gab für Karin ziemlich viel zu tun. Sie war fleißig und bemühte sich redlich, die Gäste in kurzer Zeit ordentlich zu betreuen.

Kulinarik

Wir erbaten uns zum Auftakt die Außerferner Speckforelle mit knusprigen Weißbrot-, Speck- und Zitronenwürfel sowie Petersilienerdäpfel. Wir bekamen eine fachlich tadellos zubereitete Forelle, welche saftig und zart war. Dazu gab es reichlich geröstete Weißbrotwürfel, Speckwürfel und kleine Zitronenwürfel. Garniert wurde mit einem Eichblatt Salat, einer Tomaten- und einer Zitronenspalte. Dieses Gericht war insgesamt sehr gut. Meine Gattin erbat sich einen Kaiserschmarrn und war von der Qualität desselben sehr überzeugt. Er duftete nach Eiern, war saftig und schmeckte ausgezeichnet, mit genau der richtigen Menge Zucker.
Die Küchenqualität im Gasthof Juchhof kann mit „sehr gut“ beurteilt werden. Ebenso die Servicequalität durch die freundliche Mitarbeiterin Karin. Wir beobachteten die Gäste an den Nebentischen und diese zeigten sich durchwegs sehr zufrieden.

Zusammenfassung und Anregungen

Mit den Wirtsleuten, Frau Renate und Herrn Helmut Koch hatten wir noch ein ausführliches und freundliches Gespräch. Mit der Wirtsfamilie haben wir engagierte Vertreter der Tiroler Wirtshauskultur in unseren Reihen. Wir haben über die Aktivitäten der Tiroler Wirtshauskultur um Allgemeinen und über die Kooperation mit der Agrar Markt Austria im Besonderen berichtet. Eine kleine Hausführung wurde uns zuteil und wir durften die vor ca. 4 Jahren vollzogen Um- und Ausbauarbeiten bewundern.

Einige Anregungen möchte ich an dieser Stelle dennoch anbringen:
a) Ein im Ganzen servierter Fisch sollte immer mit dem Kopf nach links und mit dem offenen Bauch zum Gast am Teller platziert werden. Der Gast kann dann selbst den Fisch einfacher filetieren.
b) Die Zitronenwürfel sollten keine Reste weißer Zitronenhaut aufweisen, denn diese ist bitter.
c) Der Umfang der Speisenkarte sollte, wie besprochen, überdacht werden. Gerne könnte ich nach Ostern, auch im Beisein des Juniorchefs, hierbei beratend zur Seite stehen.
d) Schmunzeln mussten wir über den „Toast Hawaii“, war dies doch vor 16 Jahren eines der Argumente für bei der Gründung der Tiroler Wirtshauskultur. Bitte überdenken, ob dieser wirklich unverzichtbar ist.
Der Aufenthalt bei Familie Koch im Gasthof Juchen war sehr angenehm. Die Qualitätsmarkte für das Jahr 2009 haben wir direkt und gerne überreicht.


Ernst Schmiedhuber
Montag, 26. Januar 2009

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