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Besuchsbericht // Gasthof Kirchwirt, Kirchberg vom 17.03.2009

Allgemeines

Willkommen in unserem „Tiroler Wirtshaus“. Eigenjagd, eine kleine Landwirtschaft und lebendfrische Forellen sind die drei Trümpfe, die wir in unserem Speisenangebot ausspielen können… so steht es im netten Einleitungstext in der Speisenkarte geschrieben. Diese ist sauber und ordentlich verfasst, übersichtlich und angenehm zu lesen. Das Angebot ist umfangreich und entspricht den Gegebenheiten des Hauses.

Service – Ambiente - Tirolnote

Die Juniorchefin empfängt mich freundlich und überlässt mir die freie Platzwahl. Das Ambiente ist angenehm, die Saison sei gut verlaufen, berichtet sie mir, auch der Juniorchef erzählt von der fast abgelaufenen Wintersaison. Wir sind übereinstimmend der Meinung, dass nur ein hoher Qualitätsanspruch in Küche und Service Sinn machen. Wie gewohnt ist im Kirchenwirt alles sehr sauber und gepflegt. Absolut hygienisch finde ich auch die Toilette Anlagen vor. Generell sind die Einrichtung, die Ausstattung wie auch die Dekoration und die Tischkultur vorbildhaft. Besonders gut gefällt mir die wunderschöne, heimelige Stube.

Kulinarik

Von der Karte „Heute empfehlen wir“ wähle ich die Milzschnittensuppe. In einem großen, weißen Porzellanteller serviert mir die Tochter des Hauses eine klare, kräftige und geschmackvolle Rindssuppe. Die Milzschnitten sind hausgemacht und fachlich tadellos zubereitet. Etwas gehackte Petersilie rundet diesen Suppenklassiker angenehm ab.

Als Hauptgericht erbitte ich das Rindsgulasch vom heimischen Rind mit Semmelknödel. Sensibilisiert von nicht enden wollenden Diskussionen, ob und wann ein Gulasch gut ist, verkoste ich dieses Gericht gerne bei meinen Besuchen. Vorab darf ich feststellen, dass im Hause Gröderer das Gulasch nach allen Regeln der Kunst zubereitet wird. Es wird die Stierwade (Wadschinken oder Wadschunken) verwendet, was mich ganz besonders freut. Unwissende meinen, bei der feinen Maserung handle es sich um Fett, was natürlich absoluter Unsinn ist. Dieses Fleisch mit seiner gallertartigen Einlagerung ist geradezu prädestiniert zur Gulaschherstellung und so war es auch zart und weich, der Gulaschsaft in der richtigen Konsistenz und von ausgezeichnetem Geschmack. Ein sehr guter Semmelknödel rundet das tadellose Gericht perfekt ab.

Die Küchenqualität kann im Kirchenwirt mit sehr gut beurteilt werden. – Ebenso die Servicequalität der Tochter des Hauses.

Zusammenfassung und Anregungen

Mit den Wirtsleuten hatte ich noch ein längeres und freundliches Gespräch. Wir unterhielten uns über die Belange der Tiroler Wirtshauskultur und über die Kooperation mit der Agrar Markt Austria. Am AMA Herkunfts-Sicherungssystem wird teilgenommen.

Anregungen habe ich an dieser Stelle keine anzubringen, die Qualitätsmarke der Tiroler Wirtshauskultur für das Jahr 2009 habe ich dem Juniorchef gerne und direkt überreicht.


Ernst Schmiedhuber
17. März 2009

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