Besuchsbericht // Gasthof Hirschen, Kappl vom 15.09.2011

Es ist einer dieser herrlichen Spätsommertage an dem sich das Land Tirol in seiner vollen Pracht zeigt. Die Bäume färben ein, die Bauern bringen offensichtlich die letzte Ernte des Jahres ein. Was muss wohl der Gast aus der Ferne empfinden, wenn er diese herrliche Landschaft bewundern darf?

Nach ca. 160 km Autofahrt treffe ich früh zu Mittag bei Familie Jörg ein. Es wird geputzt und gewischt, dass es eine Freude ist.

In der Tiroler Stube nehme ich Platz und „organisiere“ mir die Speisenkarte des Hauses. Diese ist klassisch gehalten und übersichtlich gestaltet.

Von der freundlichen Service-Mitarbeiterin werde ich alsbald entdeckt und nach meinen Wünschen befragt. – Ich entscheide mich für die Forelle „Müllerin“ mit Petersilkartoffeln und einem grünen Salat.

Rasch wird mir der gemischte Blattsalat gereicht und ich erfreue mich an einem tadellosen frischen Salat mit einem ebensolchen Dressing. Dazu gibt es Spalten von der Tomate.

Die Forelle ist korrekt gebraten, außen knusprig und innen noch leicht „auf den Punkt“ gegart. Gewürzt ist die Forelle ebenso gut und korrekt auf dem Teller angerichtet (Kopf nach links, Bauch zum Gast). Dazu reicht mir die freundliche Mitarbeiterin tadellose Petersilienkartoffeln, zwei Scheiben von der Zitrone, drei Spalten von der Tomate sowie etwas Kräuselpetersilie. In einer Saucière finde ich reichlich geklärte Butter.

Die Werbeeinschaltungen im Radio für gute Wanderschuhe und Blasenpflaster finde ich der Region und der Jahreszeit angepasst. Dass der italienische Ministerpräsident erneut ein drastisches Sparprogramm geschnürt hat war mir bereits aus dem Autoradio bekannt.

Zu den wunderschönen Stuben hätte geeignete Instrumentalmusik noch besser gepasst. Dann wäre das Ambiente perfekt gewesen. Vom Gasthof Hirschen in Kappl der Familie Jörg kann ich nur Gutes berichten. „Der Chef ist beim Düngen“ – vernahm ich und so bat ich meine Grüße zu übermitteln und das Qualitätssiegel der Tiroler Wirtshauskultur für das Jahr 2011 zu übergeben.
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Donnerstag, 15. September 2011 Ernst Schmiedhuber

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