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Besuchsbericht // Weisses Rössl, Innsbruck vom 12.04.2011

Das Gebäude, in dem das „Weisse Rössl“ beheimatet ist, wurde zum ersten Mal im Jahre 1410 erwähnt. – Nach einer wechselvollen Geschichte ist das „Weisse Rössl“ wieder in den Familienbesitz zurückgekehrt. Mittlerweile hat die 4. Generation mit Herrn Klaus Plank die geschäftliche Führung des Hauses übernommen. – So steht es in der interessant gestalteten und sauber geschriebenen Speisenkarte.

Es ist noch sehr früh zu Mittag, als ich im Gasthof eintreffe. Die freundlichen Mitarbeiter im Service sind noch mit den Vorbereitungsarbeiten für das bevorstehende Mittagsgeschäft beschäftigt. Frau Elisa Zeni überreicht mir die Speisenkarte und erfragt meinen Getränkewunsch.

Trotz der frühen Zeit ist die Küche bereits voll „einsatzfähig“ und so wähle ich die klare Rindssuppe mit Frittaten. Ein schöner Porzellanteller wird eingestellt. Aus einer Metall-Suppentasse wird vorsichtig eine kräftige, heiße und wohlschmeckende Suppe in den Porzellanteller geleert. Reichlich tadellos zubereitete Frittaten befinden sich im Teller, ebenso frischer Schnittlauch. Dieser österreichische Suppenklassiker kann mit sehr gut beurteilt werden.

Dies trifft auch auf das geschmorte Rindsmeisl in Rotweinsauce mit Rahmsellerie und Grießkroketten zu (angeboten wird dieses Hauptgericht im „Mittagskart’l“). Drei Scheiben vom Fleisch sind saftig und weich, die Sauce hat einen sämigen Glanz und schmeckt sehr gut, der Rahmsellerie ist fachlich perfekt zubereitet und harmoniert ausgezeichnet zum Fleischgericht, ebenso die knusprig gebackenen Kroketten.

Die Küchenqualität im Gasthof Weisses Rössl kann erneut mit sehr gut beurteilt werden. Dies trifft ebenso auf die Service- und Dienstleistung des Hauses zu. Sowohl Frau Elisa Zeni als auch Herr „Joschi Plank“ kümmern sich auf vorbildliche Weise um das Wohl „ihre Gäste“.

Mit Herrn Plank konnte ich noch ein kurzes und freundliches Gespräch führen. Aufgrund dessen konnte ich auch erfahren, dass Herr Plank Sen. wegen einer Operation im Krankenhaus verweilt. Auf diesem Wege darf ich ihm eine baldige und vor allem vollständige Genesung wünschen.

Besonders hat mir anlässlich meines Jahresbesuches gefallen: die allgemeine Sauberkeit, Ordnung und Hygiene sowie die tadellose Tischkultur. Gewünscht hätte ich mir anstatt der „unappetitlichen“ Nachrichten eine dem Stil des Hauses angepasst Hintergrundmusik. Ansonsten kann ich vom Gasthof Weisses Rössl nur das Allerbeste berichten.



Dienstag, 12. April 2011 Ernst Schmiedhuber

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