Besuchsbericht // Gasthof Hirschen, Imst vom 10.08.2010

Bereits bei meiner Ankunft fällt mir die allgemeine Sauberkeit und Ordnung auf. Die öffentlichen Räume wie auch die WC Anlagen sind perfekt gepflegt und in einem ordentlichen Zustand. Der Gasthof ist gut besucht, dennoch finde ich noch einen freien Platz. Auch hier besticht die tadellose Tischkultur wie auch die sauberen, gefüllten Menagen. Besonders die schön gestaltete und gut lesbare Speisenkarte gefällt mir. Es gibt einen netten Einleitungstext: „ Grüß Gott lieber Gast“…. Weiters eine Seite mit: „Küchenchef Michael empfiehlt heute“, dann Vorspeisen, Mir Imster Suppenburger, Traditionelles… mit bunten Salaten vom Buffet, Besonderes, Vitaminreiches, Heimische Spezialitäten und eine Dessert Karte. Von Frau Maria werde ich gut beraten und freundlich umsorgt. Rasch entscheide ich mich für die Tiroler Knödelsuppe. In einer Löwenmaultasse bekomme ich eine kräftige, heiße und wohlschmeckende Rindssuppe. Der Knödel ist ebenso kompakt wie geschmackvoll. Etwas frischer Schnittlauch rundet diesen Tiroler Suppenklassiker perfekt ab. Als Hauptgericht erbitte ich mir den Kalbskopf gebacken mit Sauce Tartar und Kartoffelsalat. Auf einem hübschen, quadratischen Porzellanteller serviert mir das freundliche Fräulein drei herrlich knusprige Scheiben vom Kalbskopf. Der Kartoffelsalat ist frisch und tadellos zubereitet. In einem Schälchen befindet sich eine gut schmeckende, doch ein wenig zu dünnflüssig geratene Sauce Tartar. Als Garnitur gibt es noch zwei Spalten von der Zitrone und etwas Feldsalat.- Fertig war diese Köstlichkeit. Die Küchenqualität im Gasthof Hirschen kann erneut mit sehr gut beurteilt werden. Die Kommentare der Gäste an den Nebentischen bestätigen meine Beurteilung. Ich höre wie folgt: „gut wie immer, hervorragend, ausgezeichnet“! Frau Maria im Service und die adrett gekleideten jungen Damen an ihrer Seite waren allesamt sehr freundlich, höflich, umsichtig und fachlich kompetent. Mit dem Chef des Hauses, Herrn Hannes Staggl hatte ich wiederum ein freundliches und umfassendes Gespräch. Es bereitet mir immer Freude, mit einem Vollblut-Gastronom seines Kalibers zu diskutieren. – Das nachhaltige Wirtschaften der gesamten Familie ist allseits deutlich erkennbar. Die Qualitätsmarke der Tiroler Wirtshauskultur für das Jahr 2010 sowie die Urkunde des Vereins für die nächsten fünf Jahre habe ich Herrn Staggl gerne und direkt überreicht.
Ernst Schmiedhuber, am Dienstag, den 10. August 2010

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