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Besuchsbericht // Zur Schanz, Ebbs vom 26.02.2009

Allgemeines

Bei meiner Ankunft bemerke ich, dass der Parkplatz beinahe bis zum letzten Platz belegt ist. In der Nähe vom Eingang zeigt die Tiroler Wirtshaustafel den Gästen, dass es sich bei der „Schanz“ um ein besonderes Wirtshaus handelt. Die Tafel mit dem AMA-Gastrosiegel bezeugt den Willen zu regionalem Einkauf und das Bekenntnis zum kulinarischen Erbe. Beides bedeutet eine besondere Auszeichnung für die „Schanz“. Die Stuben sind sehr gut besucht an diesem Aschermittwoch, Frau Maria Egger-Rieder und ihre Mitarbeiter haben alle Hände voll zu tun, um das starke Geschäftsaufkommen zu bewältigen.

Service – Ambiente - Tirolnote

Dennoch geht alles flink von der Hand und die Servicequalität ist wie gewohnt sehr gut. Der Ober Herr Max empfängt mich sehr freundlich und händigt mir rasch die Speisenkarte aus. Der Getränkewunsch wird erfragt und ich studiere die neu gestaltete, interessante Speisenkarte. Das Angebot ist dem Tage entsprechend, umfangreich und ausgewogen.
Das Ambiente in den Stuben ist ausgezeichnet. Die Nichtraucher werden vor den Rauchern geschützt, die Beleuchtung wie auch die Raumtemperatur sind perfekt. Wie gewohnt, ist bei Frau Maria Egger-Rieder sowohl die Sauberkeit als auch die Hygiene im Allgemeinen, und auf den „Erlebnistoiletten“ im Besonderen, vorbildhaft. Die Dekoration wie auch die Tischkultur entspricht der gediegenen Tiroler Wirtshauskultur.

Kulinarik

Die Kaspreßknödelsuppe mit abgeschmolzenen Zwiebeln wird in einer hübschen, weißen Suppenschale serviert. Die Suppe überzeugt mich durch ihre kräftige Farbe und den Geschmack. Auch der Preßknödel ist wohlschmeckend und von sehr guter Konsistenz. Etwas angeröstete Zwiebelringe sowie Schnittlauch runden diesen Tiroler Suppenklassiker angenehm ab.
Als Hauptgericht erbitte ich mir vom Ober Herrn Max dem Anlass entsprechend das Piccata vom Seelachs. Auf einem weißen, ovalen Porzellanteller wurden mir zwei Seelachsfiletscheiben serviert, welche durch den Parmesanbackteig gezogen und in der Pfanne perfekt gebacken wurden. Die Bandnudeln waren auf den Punkt gekocht, das Tomatenragout war ausreichend geschmackvoll, das Pesto entsprechend geschmacksintensiv. Zwei sautierte Kirschtomaten rundeten dieses ausgezeichnete Gericht ab. Die Kombination zwischen Käse und Fisch ist immer eine heikle Sache, in diesem Falle aber gut gelungen. Die Küche im Gasthaus „Zur Schanz“ kann mit sehr gut beurteilt werden. Der gebotene Service von Chefin Frau Maria Egger-Rieder und dem Ober Herrn Max überzeugt durch Freundlichkeit, Höflichkeit, Aufmerksamkeit und fachlicher Kompetenz.

Zusammenfassung und Anregungen

Besonders gefallen hat mir: die Trennung vom Raucher zum Nichtraucherbereich, die tadellose Tischkultur, das besonders angenehme Ambiente mit Kerzenlicht am Tage, die zahlreich vorhandenen Stammgäste, die hohe Qualität aus Küche und Service. Überzeugt hat die Gäste neben mir zudem das solide Preis/Leistungsverhältnis.

Mit der Wirtin hatte ich noch ein kurzes Gespräch, insbesondere über ihre umfassenden Umbaumaßnahmen welche ihr offensichtlich bislang einiges an Substanz gekostet haben. Für die Fertigstellung wünsche ich ihr alles Gute und die nötige Kraft. Die Qualitätsmarke für das Jahr 2009 habe ich Frau Maria Egger-Rieder direkt und gerne überreicht. Am AMA Herkunfts-Sicherungssystem wird zum Wohle der Gäste teilgenommen.

Ernst Schmiedhuber
26. Februar 2009

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