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Besuchsbericht Gasthof Küthaierhof / Leutasch vom 14.01.2013

Jedes Jahr freue ich mich auf das Neue, Frau Martina und Herrn Andreas Neuner in ihrem Gasthof in der Leutasch zu besuchen. Für mich zählen die beiden Wirtsleute zu den engagiertesten innerhalb der Tiroler Wirtshauskultur, ihr Gasthof zu den ursprünglichsten überhaupt.

Wenn ich am Telefon mein Kommen ankündige, dann „warnt“ mich Andreas jeweils davor, dass er allerhand Neues zu berichten hat. – Und so ist es auch dieses Mal wieder. Es gab im abgelaufenen Jahr viel Besuch (auch von sehr bekannten Persönlichkeiten). Mit dem berühmten Fernsehkoch Alexander Fankhauser kochte und organisierte Andreas eine interessante Veranstaltung.

Besonders gefällt mir jedoch immer wieder, wie Andreas und besonders auch Martina mit Ihren Gästen „umgehen“. – Es ist eine wahre Freude zu beobachten. Die (Stamm) Gäste werden erkannt, herzlichst mit dem Namen begrüßt und nach deren Befinden (und deren gesamter Familie) befragt. Martina hat sich dazu ein hochinteressantes Nachschlagwerk zugelegt. – Kein Mensch kann sich im Kopf die Namen, die Geburtstage der gesamten Familie und die jeweilige Verwandtschaft merken. Dazu kommen ja noch die entsprechenden Spezifikationen (Sitzplatzwünsche, Vorlieben der Speisen, Sonderwünsche u.vm.). Es handelt sich ja um hunderte wenn nicht tausende Gäste. Diese sind begeistert, ich bin es auch.

Während meines Aufenthaltes anlässlich der Kontrolle zur Herkunftssicherung haben sage und schreibe 5 (in Worten Fünf) Gäste vor Ort persönlich eine Tischreservierung vorgenommen. Am Telefon waren es noch etliche mehr. Das muss schon eine besondere Bewandtnis haben. Und so ist es auch. Andreas legt allerhöchsten Wert auf den Einkauf von frischen und regionalen Produkten. Er kennt seine Produzenten und die Zulieferer. Nur Top Ware kommt ins Haus, die Art der Zubereitung ist ohnehin vorbildlich.

Die hausgemachte Gulaschsuppe ist frisch, hervorragend gewürzt, leicht prickelnd, von bester Konsistenz und mit reichlich Rindfleisch versehen. In der Löwenmaultasse serviert ist dies die ideale Jause bzw. Zwischenmahlzeit. Normalerweise trinke ich tagsüber während der Arbeit niemals Alkohol. Aber Ausnahmen bestätigen bekanntlich die Regel. Nachdem es seit kurzer Zeit das Kühtaier’s Kellerbier gibt konnte ich der Anregung von Andreas nicht widerstehen und ich genoss dieses herrliche, durch die natürliche Trübung und das kräftige Goldgelb gekennzeichnete und äußerst wohlschmeckende Bier zur Gulaschsuppe.

Ein perfekt geführtes Tiroler Wirtshaus. Ich den Gasthof Kühtaierhof wärmstens empfehlen.

Montag, 14. Januar 2013
Ernst Schmiedhuber

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