Besuchsbericht Gasthof Inntal // Unterperfuss vom 08.02.2012

…ob Paunzen oder Krapfen, Knödel oder selbst eingesalzener Speck (auch vom Wollschein), im Gasthof Inntal wird alles frisch gemacht und selbst hergestellt.

Anlässlich zur Kontrolle vom AMA – Herkunfts-Sicherungssystem habe ich auch die Gelegenheit, „hinter die Kulissen“ zu schauen. Die Bevorratung, die Zubereitung wie auch die Lagerhaltung sind bei Herrn Josef Linder vorbildlich. Alles ist sauber versorgt und eingepackt, grundsätzlich wird selbst „produziert“. Fertiggerichte sind im Hause Lindner ein Fremdwort, dass - wo immer möglich - die Produkte aus der Region und von heimischen Produzenten stammen, ist eine Selbstverständlichkeit.

Nach erledigter „Kontrolle“ durfte ich meine Aufgabe als Berater der Tiroler Wirtshauskultur war-nehmen. Frau Elfriede, sie ist mir seit den letzten Jahren bestens bekannt, reicht mir die beiden sauber und übersichtlich gestalteten Speisenkarten. Gleichzeitig empfiehlt sie mir wie folgt:

Blut- und Leberwurst mit Sauerkraut und Bratkartoffeln. Die Würste sehe ich kurz davor noch im Kühlraum hängen und so ist meine Entscheidung rasch getroffen. – Nach einer kurzen und angemessenen Wartezeit reicht mir die freundliche, flinke und aufmerksame Frau Elfriede eine solide Portion von diesem Gericht. Das geröstete Met der beiden Würste ist herrlich würzig, das Sauerkraut mit ein wenig ganzem Kümmer versehen, mild und dennoch sehr geschmackvoll, die Bratkartoffeln sind mit fein gehackten und gerösteten Zwiebeln gebraten und nach allen Regeln der (Koch) Kunst zubereitet. Frisch gebackene Zwiebelringe verfeinern dieses herrlich einfache, aber ausgezeichnete Gericht. Besser kann man es ohnehin nicht zubereiten! – Es hat schon einen Grund, warum die Küche von Herrn Josef Lindner weitum so bekannt ist.

Sowohl die Küchenleistung wie auch die Service- und Dienstleistung kann im Gasthof Inntal auch in diesem Jahr wieder mit hervorragend beurteilt werden.

Weiters hat mir gefallen: das angenehme Ambiente, die hübsche und stilvolle Tischkultur mit der brennenden Kerze (auch zum Mittag). Während meines Aufenthaltes treffen immer mehr (einheimische) Gäste ein. Von den Gästen an den Nebentischen hörte ich ausnahmslos großes Lob!! – Dem ist nichts mehr hinzuzufügen. Den Wirtsleuten sowie dem gesamten Team wünsche ich Gesundheit und weiterhin viel Erfolg.

Mittwoch, 8. Februar 2012 Ernst Schmiedhuber

PS Auf der Rückfahrt verspürte ich noch immer den angenehmen Geschmack des ausgezeichneten Mittagessens

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