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Besuchsbericht GH Tiroler Hof/Kufstein vom 20.02.2009

Allgemeines

Hmmm….höre ich von den fünf jungen Damen, offensichtlich Stammgäste, am Nebentisch. Das Fiakergulasch duftet zu mir herüber, die Salatkompositionen erfreuen nicht nur mein Auge. Am 18. Oktober 2008 durften wir anlässlich der „3 Jahre Tiroler Hof Jubiläumsfeier‘“ bei Familie Fahringer zu Gast im Tiroler Hof sein. Es wurde ein KÜCHENBUFFET der gehobenen Klasse geboten und wir waren begeistert. Gab es doch Köstlichkeiten wie: Tafelspitzsülzchen, geräucherter Hirschkalbsschinken auf Rucolasauce, Hirschkalbscarpaccio, Blattl mit Sauerkraut und viele andere Herrlichkeiten. Wir durften uns diese selbst in der Küche abholen, es war ein Genuss….

Service – Ambiente - Tirolnote

Schon beim Betreten der Stube begrüßte mich der Ober Herr Robert mit Handschlag. Höflich, freundlich, aufmerksam und fachlich kompetent betreute er mich wie in den vergangenen Jahren. Es macht Freude, wenn langjährige Mitarbeiter ein Tiroler Wirtshaus mit routinierter Kompetenz begleiten, für mich ein Garant für beständige Qualität. Das Ambiente ist wie gewohnt tadellos, die allgegenwärtige Sauberkeit und Hygiene vorbildhaft. Nichtrauchende Gäste werden vor den Rauchern geschützt, die Temperatur sowie die Beleuchtung und Beschallung ist sehr angenehm.

Kulinarik

Gerne nehme ich den Haussuppentopf mit magerem Rindfleisch, Nudeln und Gemüse. In einer großen Löwenmaultasse bekomme ich eine herausragende Rindssuppe, welche sich durch ihre Farbe, den Geschmack und den wenigen, feinen Fettaugen qualifiziert. Das beigefügte „Julienne von der Karotte und vom Sellerie“ ist bissfest gegart, das Fleisch wirklich weich und zart, die feinen Suppennudeln nicht zu üppig portioniert und etwas frischer Schnittlauch rundet diese Köstlichkeit perfekt ab.

Der gemischte Salat wird im Suppenteller gereicht und besteht aus Eichblatt, Lollo rosso, Lollo biondo, Eisberg sowie einem ausgezeichnetem Dressing. Der Kartoffelsalat ist warm und sämig, weiters gibt es noch rote Bohnen, Chicorée, Kraut und Karottenrohkost. Allesamt sind diese Salate sehr gut mariniert, auch hier rundet frischer Schnittlauch den insgesamt sehr guten Salat ab.
Als Hauptgericht erbitte ich mir vom Ober Herrn Robert das Kalbsrahmbeuschel mit Semmelknödel. ….Solange wir träumen, leben wir, steht auf dem überdimensionalen, hübschen und dekorativen Suppenteller.

Entgegen der klassischen Wiener Art papriziert Herr Fritz Fahringer die Rahmsauce leicht, was ihr einen ausgezeichneten Geschmack gibt. Das Beuschel selbst besteht aus Herz und Lunge, ist gewissenhaft „zugeputzt“ und perfekt gegart. Kleine Karotten- und Gurkenwürferl sowie ein Rahmtupfer mit etwas Paprikapulver verfeinern dieses herrliche Gericht. Der Knödel ist sowohl vom Geschmack als auch von der Konsistenz überzeugend. Fritz Fahringer kocht auf absolutem Hauben Niveau. Dies bestätigen mir auch immer wieder Gäste und selbst Mitbewerber aus der Region. Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.

Zusammenfassung und Anregungen

Mit den Wirtsleuten hatte ich noch ein längeres und ausführliches Gespräch. Es bereitet mir immer wieder Freude, Familie Fahringer in Kufstein zu besuchen. Hier wird sowohl durch hohes fachliches Können, durch enormen Einsatz als auch durch nachhaltiges Wirtschaften bewiesen das es möglich ist, selbst in wirtschaftlich schwierigen Zeiten Erfolg zu haben.

Dafür gebührt Frau Christa und Herrn Fritz Fahringer sowie ihren Mitarbeitern größte Hochachtung. Das Qualitätssiegel der Tiroler Wirtshauskultur für das Jahr 2009 habe ich den Wirtsleuten direkt und sehr gerne überreicht.


Ernst Schmiedhuber
25. Februar 2009

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