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Besuchsbericht GH Küthaierhof // Leutasch vom 11.01.2012

Eineinhalb Meter Schneehöhe und strahlender Sonnenschein begleiten mich auf dem Weg „in die Leutasch“ zur Familie Andreas und Martina Neuner in ihrem Kühtaierhof. – Die Vorfreude ist groß, erwartet mich doch wieder authentische Tiroler Küche in einem ursprünglichen Gasthof. Am Telefon habe ich mich bei Andreas erkundigt ob der Betrieb geöffnet sei und ich kurzfristig die jährliche Kontrolle zum Herkunftssicherungssystem durchführen kann. Seine sprichwörtliche Flexibilität gestattete es mir, relativ rasch diesen Besuchstermin zu vereinbaren. – Nachdem die Familie sich nicht nur zur Saisonalität sondern auch zur Regionalität bekennt werde ich an diesem herrlichen Wintertag auch die „AMA“ Kontrolle durchführen. Daher kann ich auch „hinter die Kulissen“ schauen und ich darf ohne Einschränkung behaupten, dass die Hygiene und Bevorratung im Gasthof vorbildlich ist.

Die Sauberkeit und Ordnung sind es ohnehin. Die Stuben sowie die WC Anlagen befinden sich in einem tadellosen Zustand. - Nach der Pflicht kommt bekanntlich die Kür und ich stimmte den Empfehlungen von Andreas vorbehaltslos zu:

Es gibt eine frische Erbsensuppe mit Kartoffeln und feinen Speckwürfeln. Wohlschmeckend, heiß und von tadelloser Konsistenz ist dieser Speisenauftakt, frische, gehackte Petersilie sowie grüne Erbsen verfeinern die ausgezeichnete Suppe.

Als Hauptgericht empfiehlt mir der Chef des Hauses eine Forelle Müllerin mit Petersilkartoffeln und Blattsalat. Die Forelle ist korrekt auf dem Teller angerichtet (Bauch zum Gast, Kopf nach links). Der Fisch ist von allerbester Qualität (von der Leutascher Fischerei), er ist zudem perfekt gebraten, außen kross, innen noch ganz leicht glasig. Dennoch lässt sich das Fleisch tadellos von den Gräten lösen. – Besser kann man eine gebratene Forelle nicht zubereiten.

Dazu gibt es herrliche, speckig-gelbe Erdäpfel mit frischer Petersilie, eine Spalte von der Zitrone und von der Tomate sowie etwas geschmolzene Butter. Der Blattsalat besteht aus feinen Streifen vom Blattsalat und Feldsalat. Die Küche verdient ein uneingeschränktes Lob. Auch der Koster vom Apfelstrudel kann mit sehr gut beurteilt werden.

Während der kurzen Wartezeite zwischen den Gängen „schmökere“ ich noch ein wenig im Gästebuch. Der Landeshauptmann von Tirol sowie unzählige (Stamm)- Gäste aus nah und fern sind von den Leistungen der Wirtsleute überaus angetan. Dem schließe ich mich an und gratuliere dem Chef des Hauses, welcher am 18. November 2011 zum „ECHTEN TIROLER“ ausgezeichnet wurde, - zur überzeugenden gastronomischen Leistung.

Mittwoch, 11. Januar 2012

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