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Besuchsbericht Hotel Gasthof Goldener Adler // Innsbruck Altstadt vom 18.10.2018

Genuss mit Geschichte Teil 2

In der Innsbrucker Altstadt unweit vom Marktplatz und sogar mit Blick auf das Wahrzeichen der Stadt, das goldene Dachl, steht das, früher Gaststätte genannt mittlerweile, Hotel-Restaurant Goldener Adler. Seit Jahrhunderten annähernd unverändert geblieben, prägt es bis heute das Stadtbild und verdient hinsichtlich seiner historischen Bausubstanz und langen Wirtshaustradition besondere Aufmerksamkeit. Die scheinbare Selbstverständlichkeit derartiger Kontinuität zeichnet dabei die besonders sehenswerte Altstadt aus und verleiht ihr eine hervorragende kulturelle sowie gastronomische Bedeutung. Das stattliche Gebäude, welches im gotischen Stil um die 14. Jahrtausendwende erbaut wurde, beherbergte im Laufe der Jahrhunderte große Persönlichkeiten, wie:

Kaiser Karl V.; Erzherzog Ferdinand II.; Philippine Welser; Kaiser Joseph II.(Kaiser-Joseph-Stube); Marie Antoinette; Leopold und Wolfgang Mozart; Johann Wolfgang von Goethe (Goethestube) natürlich den Tiroler Freiheitskämpfer Andreas Hofer; Ludwig I. von Bayern und viele viele mehr aus Wissenschaft und Kunst wie eine Gästetafel in der Laube zeigt. Bis zum heutigen Tage kann man die Liste von berühmten Leuten aller Sparten weiterführen. Unzählige Touristen aus aller Herren Länder haben hier schon die bodenständige authentische und sehr gute Tiroler Küche genossen. Es ist auch eines der beliebtesten Wirtshäuser der Stadt für Einheimische, Geschäftsleute und Feinschmecker.

Heute zur Mittagszeit waren wir zu dritt und feierten die gelungene Führerscheinprüfung meines Sohnes. Klassisch wie es sich für einen Jugendlichen so ist, bestellte er sich ein Wiener-Schnitzerl mit hausgemachten Kartoffelsalat, meine Frau die Bandnudeln mit Hirsch-Pilz-Sugo und meine Wenigkeit ein geschmortes Hirschvögerl mit Rotkraut und Schupfnudeln. Alles ist wie immer vozüglich, Geschmack, Garpunkt, Qualität, Temperatur, Optisch und Schnelligkeit sowie die Professionalität und Freundlichkeit des Service Personals sind hier besonders erwähnenswert.

Die junge Chefin die täglich in der Küche ihre 120% gibt, hat sich noch Zeit für ein fachliches Gespräch genommen und erwähnt, dass der bevorstehende Umbau Anfang Jänner beginnen wird.
Wo wir momentan sitzen wird voraussichtlich der Griller stehen. Für die Madlen ist das natürlich ein aufregendes, wagemutiges und interessantes Projekt, aber vom Leuchten in ihren Augen kann man auch die große Freude und die gleichzeitig spannende Herausforderung erkennen.

Ich wünsch ihr von Herzen viel Erfolg und Kraft alles umzusetzen was in ihren Träumen steckt.

Innsbruck am, 18.10.2018

Johann Pichler

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