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Berghotel Hinterduxerhof // Kufstein vom 24.05.2018

An diesem verregneten Frühlingstag führt mich mein Weg nach Kufstein zum Hinterduxerhof der Familie Enzler. Dieser Betrieb ist seit letztem Jahr Mitglied in unserer Tiroler Wirtshausfamilie. Ich bin schon sehr gespannt, wie sich die Mitgliedschaft ausgewirkt hat. Der Gasthof liegt idyllisch eingebettet auf 800 Meter im Naturschutzgebiet Wilder Kaiser oberhalb von Kufstein in einer Senke. Beim letzten Besuch sagte mir der Hausherr, dass man 2018 Bio-Hochlandrinder-Züchter werde. Mal schauen, ob dies gelungen ist. Schon beim Eingang erblicke ich das Schild, auf dem steht „Bio-Hochlandrinder Züchter“. Das freut mich sehr. Beim Betreten des Gasthofes werde ich vom Junior sehr herzlich begrüßt. Da es noch früh ist, haben auch die Eltern Zeit mit mir an einen Tisch zu sitzen. Wir führen ein sehr interessantes Gespräch. Ich erfahre einiges über die Erfahrungen und Ereignisse als Mitglied des Vereins der Tiroler Wirtshauskultur. Auch über die neuen Wege als Züchter wird gesprochen. Nicht nur Bio-Hochlandrinder werden gezüchtet, sondern auch Bio-Lämmer und auch vier Bienenvölker als Honig-Lieferanten sind hier nun beheimatet. Das hört sich doch sehr gut an. Da ich Honig liebe, freue ich mich schon auf nächstes Jahr um ein Glas erwerben zu können.

Nun widme ich mich der Kulinarik des Hauses. Frau Enzler ist die gute Seele in der Küche. So bekomme ich auch die Auskunft, dass gerade frisch zubereitete Fleisch-Laibchen mit Reis und Kohlrabi-Gemüse zu haben wäre. Das lasse ich mir nicht zwei Mal sagen. Zuvor erbitte ich mir eine Grießnockerl-Suppe und einen gemischten Salat zur Hauptspeise.
Die Speisenkarte ist im übrigen übersichtlich gestaltet mit einigen Tiroler Schmankerl, wie Kasspatzln, Tiroler Gröstel, Pressknödel, Tiroler Leber versehen.

Was mir auch heuer wieder auffällt, sind die moderaten Preise der Gerichte. So kostet die Suppe mit zwei Pressknödel und einem gemischten Salat wohlfeile € 6,70. Auch die Grießnockerl-Suppe kostet mit zwei Nockerl nur € 4,00. Diese sind flaumig und geschmackvoll, wie auch die kräftige Rindssuppe. Die Vorspeise konnte schon einmal überzeugen.

Die Fleischlaibchen, von denen es zwei Stück gab, waren auch weich, gut abgeschmeckt und mit ein wenig Natursaft nappiert. Der Reis war aus einem Förmchen gestürzt und der Kohlrabi im eigenen Saft mit etwas Butter und Kräuter gedünstet. Dieser hatte auch noch etwas Biss. In Summe hat es sehr gut gemundet. Das ist noch wahre Hausmanns-Kost. Der gemischte Salat hat sich auch von der guten Seite präsentiert. Nur frische Salate wurden hierfür verwendet. Wie ich später im weiteren Gespräch erfahren hatte, verwendet Frau Enzler im Moment nur Kirschtomaten für den Salat. Die auf dem Markt angebotenen Tomaten entsprechen noch nicht ihrer Vorstellung. Na, Bravo. Da hat sich doch einiges verändert. Der Salat war in Summe mild abgeschmeckt, aber da kann sich jeder Gast mit etwas Salz individuell seinen Salat zubereiten.

Familie Enzler nahm sich noch etwas Zeit um über die Erfahrungen der letzten Monate zu sprechen. Die Wirtsleute sind eine herzliche und engagierte Familie. Man merkt im Gespräch, dass hier mit viel Herzblut die Gäste verwöhnt werden. Wir verabschieden uns herzlich und ich freue mich schon auf meinen nächsten Besuch.

Gerne habe ich das Qualitätssiegel für 2018 überreicht und wünschte weiterhin alles Gute.


Göfis, 24.Mai 2018

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