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Besuchsbericht Kölner Haus // Serfaus vom 31.07.2018

„Der Weg ist das Ziel“ so lautete unser Motto dieser Tage. Vom Parkplatz der Schönjochbahn in Fiss wanderten wir über den Waalweg Richtung Kuh Alm. Von dort gut gestärkt ging es weiter zur Mittelstation. Den steilen Anstieg zum Schönjoch überließen wir der Seilbahn um noch genug Zeit, Kraft, Lust, und Freude zu haben um den langen „Seniorensteig“ bis zum Kölner Haus zu genießen. Diesen Steig können wir nur wärmstens weiterempfehlen. Bombastische Aussicht, Vorbei an einem Meer von Alpenblumen, Murmeltieren, Rinder in allen Farben (aber eine Lila) jede mit einer Glocke ausgestattet, den Sound dazu nenne wir Tiroler: natürliche BIO-Almmusik.

Angekommen an der DAV Hütte dem Kölner Haus wurden wir sehr herzlich begrüßt von all der netten und sehr freundlichen Servicemannschaft. Nachdem wir den größten Durst gelöscht hatten bezogen wir ein kleines Balkonzimmer. Nach kurzer Erfrischung war es auch schon Zeit fürs Abendessen.
Auf Grund des starken Andranges Sommer wie Winter ist das Kölner Haus schon sehr gut und modern eher fast luxuriös für eine Alpenvereinshütte ausgestattet. Frischeste Salatauswahl vom Buffet mit feiner Bergkräuterdressing, als zweites wurde ein großer Topf mit einer sehr guten Zucchinicremesuppe mit gerösteten Brotwürfel eingestellt. Zur Hauptspeise hatte man eine Auswahl zwischen einem sehr klassischen Rindersaftgulasch mit leckerem Semmelknödeln oder einem gebackenen Bergkäse mit Salat und frischen Sprossen. Alles war hervorragend und auf Regionalität wird besonders geachtet.
Zum Dessert gab es noch ein kleines Stück Blechkuchen mit heimischen Beeren.
Die österreichische Weinselektion ist ebenso erwähnenswert wie die Höflichkeit und Professionalität der Servicemannschaft. Wir genossen noch zwei Gläschen Rotwein sowie ein Schnapserl in diesem gemütlichen Hüttenambiente.
Um 6:15 weckten uns die vielen Kuhglocken und das Schreien der Hirten die gerade eine ganze Herde an der Hütte vorbeitrieben dazu konnten wir auch noch den herrlichen Sonnenaufgang bewundern.
Das Frühstück war mehr ein Hotelfrühstück als eines auf einer Schutzhütte. Große Auswahl, alles frisch, und alles was möglich war aus der Region.

Dann ging es los, Richtung Furgler, den Hausberg vom Kölner Haus. Eine nicht all zu anstrengende Hochgebirgswanderung vorbei am schönen Furglersee auf den 3005m hohen Furgler und zurück über den dunkelblau spiegelnden Tieftalsee zur Schneid.


Bei der Ankunft in der Hütte brauchten wir schon etwas neue Energie und bestellten uns einen Kaiserschmarrn sowie Marillen Palatschinken. Das tat dem Laib und der Seele nun richtig gut.

Beim Gespräch mit Anja und Walter betonten Sie immer wieder die Wichtigkeit der Produkte aus der Region und die Nachhaltigkeit des Wirtschaftens hier in diesen sensiblen Alpenregionen.
Man konnte die Leidenschaft und die Liebe zur bedingungslosen Gastfreundschaft in den beiden spüren. Die Wirtsleut’ setzen sich hier mit viel Herzblut ein: für die Erhaltung der Tiroler Wirtshauskultur sowie Produkte aus der Region Gastlichkeit, Nachhaltigkeit und vor allem Motivation der Mitarbeiter. Mit großer Freude überreichte ich ihnen unser Qualitätsiegel und wünscht ihnen noch einen tollen Sommer und viel Erfolg für den Start in den Winter.

Serfaus, am 31.07.2018

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