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Besuchsbericht Gasthof Schwaiger // Breitenbach vom 20.03.2018

Heute ist Frühlings Beginn, von dem leider nichts zu sehen ist. ES ist bitter-kalt und Schnee ist gefallen. Das muss die Erderwärmung sein. Nichts desto trotz fahre ich heute nach Breitenbach am Inn und besuche Herrn Andreas Atzl im Gasthof Schwaiger. Der Parkplatz ist bis auf den letzten Platz belegt. Ein gutes Zeichen. Ich muss schon etwas abseits parken, das freut mich. Beim hineingehen bemerke ich, dass die Gaststube (Raucher-Bereich) voll ist. Die vorwiegend Stammgäste lassen hier im Schwaiger den harten Arbeitstag gemütlich ausklingen. Ich nehme im Restaurant Platz.

Eine freundliche Bedienung reicht mir die Speisenkarte und fragt nach meinem Getränkewunsch. Die Karte wurde neu gestaltet und ist mit Loden überzogen. Auch ist hier das Logo des Vereins aufgestickt. Auch innen ist das Logo allgegenwärtig. Das freut mich besonders und zeigt auch ein Stück weit die Liebe zur Regionalität und Heimat. Die Karte ist strukturiert und es finden sich einige Tiroler Schmankerln. Auch heute konnte ich wieder feststellen, dass Herr Atzl großen Wert auf Lebensmittel aus der Region legt. Ich entscheide mich heute zur Vorspeise für eine Speckknödelsuppe und zur Hauptspeise die Tages-Empfehlung der Bedienung. Eine gebackene Kalbsleber mit Kartoffeln.

Bei meinem Rundgang durch das Haus fällt mir auf, dass es eine neue Aktion im Schwaiger gibt. Jeden Freitag wird ein tolles Frühstücks-Buffet angeboten. Wie ich später im Gespräch mit der neuen Hausherrin, Theresa Salvenmoser, erfahre, wird alles selbst zubereitet. Auch das Brot. Das klingt schon sehr gut und wird sicherlich sehr gut bei den Stammgästen ankommen. Auch die dezente Tischdekoration mit frischen Blumen rundet den guten Eindruck ab. Alles wirkt sauber und gepflegt. Auch die WC-Anlagen, die Visitenkarte eines Hauses sind sauber und duften angenehm.

Nun wird auch schon die Suppe in einer weißen Keramik-Schüssel serviert. Ein flaumiger Knödel schwimmt in reichlich Rindssuppe. Geschmacklich dezent rauchig, flaumig und mild gewürzt erfüllt er alle Kriterien. Auch die Rindssuppe ist gut.

Die gebackene Kalbsleber war optisch ansprechend. Vier schöne Scheiben thronten mit Petersilienkartoffeln und einer Zitronenspalte auf dem Teller. Die Leber war butterweich und mundete vorzüglich. Auch die Kartoffeln wurden in Butter und gehackter Petersilie geschwenkt. Am Nachbartisch saß eine ältere Dame und hatte das selbige bestellt. Sie fragte mich etwas schüchtern, ob zu diesem Gericht nicht etwas Remouladen-Sauce gut wäre. Ich stimmte ihr zu und so fragten wir die Kellnerin, ob dies möglich wäre. Herr Atzl bereitete uns die Sauce frisch zu. Das war ein toller Service und die Dame war vollends zufrieden. Auch ich bekam etwas Sauce, die sehr gut zur gebackenen Leber passte. So war ich auch rundum zufrieden.

Nun gesellt sich der Herr des Hauses, Andreas Atzl, zu mir an den Tisch. Die Begrüßung ist herzlich. Er stellte mir auch die Lebensgefährtin, Theresa Salvenmoser, vor. Wir unterhalten uns über die täglichen Herausforderungen der Gastronomie auch haben noch Zeit die Philosophie des Vereins der Tiroler Wirtshauskultur mit Frau Salvenmoser zu besprechen. Frau Salvenmoser und Herr Atzl sind engagierte und fachlich versierte Vollblut-Gastronomen. Die Gäste wissen dies sicherlich zu schätzen.

Ich bedanke mich für die Gastfreundschaft und habe gerne das Qualitätssiegel für 2018 an Herrn Andreas Atzl überreicht.
Der Landgasthof Schwaiger ist ein toller Vertreter der Tiroler Wirtshauskultur und ich kann das Haus nur wärmstens empfehlen.



Dienstag, 20.März 2018

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